Kleiner Verwandter von Tyrannosaurus rex entdeckt

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Nicht erst seit “Jurassic Park” ist der Tyrannosaurus rex weltberühmt. Nun haben Wissenschaftler der Virginia Tech und einem internationalen Team von Wissenschaftlern einen sehr viel kleineren Verwandten des riesigen Dinonsauriers entdeckt und benannt.

Der neu entdeckte Tyrannosauroide – Suskityrannus hazelae – war etwa 90 cm groß und etwa 2,7 m lang. Das gesamte Tier war nur geringfügig länger als der Schädel eines ausgewachsenen Tyrannosaurus rex, so Sterling Nesbitt, Assistant Professor am Department of Geosciences im Virginia Tech College of Science. Nesbitt fand das Fossil im Alter von 16 Jahren, als er als Gymnasiast an einer Grabungsexpedition in New Mexico teilnahm, die von Doug Wolfe, einem Co-Autor der Veröffentlichung, geleitet wurde.

Insgesamt wird angenommen, dass Suskityrannus hazelae zwischen 20 und 40 Kilo gewogen hat. Das typische Gewicht eines ausgewachsenen Tyrannosaurus rex liegt bei etwa 9 Tonnen. Seine Ernährung war höchstwahrscheinlich die gleiche, wie die seines größeren fleischfressenden Gegenstücks. Suskityrannus hazelae jagte wahrscheinlich Kleintiere, obwohl unbekannt ist, was genau er jagte. Ausgehend von einer Analyse der Wachstumsentwicklung der Knochen war der Dinosaurier zum Zeitpunkt seines Todes mindestens 3 Jahre alt.

Das Tier lebte vor 92 Millionen Jahren in der Kreidezeit, einer Zeit, in der einige der größten jemals gefundenen Dinosaurier lebten.

“Suskityrannus gibt uns einen Einblick in die Evolution der Tyrannosaurier, kurz bevor sie den Planeten erobernt haben”, sagte Nesbitt. ” Er gehört zu der faszinierenden Dinosaurierfauna der Kreidezeit, zu der einige der berühmtesten Dinosaurier gehören, wie der Triceratops, Raubtiere wie Tyrannosaurus rex und Entenschnabel-Dinosaurier wie Edmotosaurus.”

Die Ergebnisse werden in der neuesten Online-Ausgabe von Nature Ecology & Evolution veröffentlicht.

Eine künstlerische Darstellung, wie Suskityrannus hazelae ausgesehen haben könnte. (Ill.:: Virginia Tech, Andrey Atuchin)

Nesbitt beschreibt den neuen Fund so: “Suskityrannus hat einen viel schlankeren Schädel und einen schlankeren Fuß als seine späteren und größeren Cousins, der Tyrannosaurus rex. Der Fund verbindet auch die älteren und kleineren Tyrannosauroiden aus Nordamerika und China mit den viel größeren Tyrannosauriern, die bis zum endgültigen Aussterben der nicht-avianischen Dinosaurier gelebt haben.

Es gibt reichlich Witze über die kurzen Arme von Tyrannosaurus rex. Wenn Sie sich also fragen, wie kurz die Arme von Suskityrannus waren, sind Nesbitt und sein Team nicht ganz sicher. Es wurden zwar keine Armfossilien gefunden, dafür aber unvollständige Handklauen. Und sie sind ziemlich klein. Auch ist nicht bekannt, ob Suskityrannus zwei oder drei Finger hatte.

Es wurden zwei Teilskelette gefunden. Der erste beinhaltet einen Teilschädel, der 1997 von Robert Denton, heute Senior-Geologe bei Terracon Consultants, gefunden wurde und ein weiteres, dass im Zuni-Becken im westlichen New Mexico während einer Expedition von Doug Wolfe, dem Leiter des paläontologischen Zuni-Projekts, organisiert wurde.

Das zweite, vollständigere Exemplar wurde 1998 von Nesbitt – Gymnasiast mit einem wachsenden Interesse an der Paläontologie – und Wolfe gefunden. Unterstützt wurden sie von James Kirkland, der heute beim Utah Geological Survey tätig ist. “Nachdem ich Sterling besucht hatte, um seinen Dinosaurier zu sehen, war ich erstaunt, wie vollständig das Skelett an der Stelle offenlag”, sagte Kirkland.

Seit die Fossilien freigelegt wurden, wusste das Wissenschaftsteam einen Großteil der 20 Jahre nicht, was sie dort vor sich hatten.

“Im Grunde wussten wir viele Jahre lang nicht, dass wir einen Cousin von Tyrannosaurus rex entdeckt hatten”, sagte Nesbitt. Er fügte hinzu, dass das Team zunächst dachte, sie hätten die Überreste eines Dromaeosauriers, zu denen auch die Velociraptoren gehören, gefunden. In den späten 90er Jahren waren nahe Verwandte von Tyrannosaurus rex einfach nicht bekannt oder nicht anerkannt. Seitdem wurden in ganz Asien entferntere Cousins von Tyrannosaurus rex, wie z.B. Dilong-Paradoxus, gefunden.

Es wurden zwei Teilskelette gefunden. Der erste beinhaltet einen Teilschädel, der 1997 von Robert Denton, heute Senior-Geologe bei Terracon Consultants, gefunden wurde und ein weiteres, dass im Zuni-Becken im westlichen New Mexico während einer Expedition von Doug Wolfe, dem Leiter des paläontologischen Zuni-Projekts, organisiert wurde.

Das zweite, vollständigere Exemplar wurde 1998 von Nesbitt – Gymnasiast mit einem wachsenden Interesse an der Paläontologie – und Wolfe gefunden. Unterstützt wurden sie von James Kirkland, der heute beim Utah Geological Survey tätig ist. “Nachdem ich Sterling besucht hatte, um seinen Dinosaurier zu sehen, war ich erstaunt, wie vollständig das Skelett an der Stelle offenlag”, sagte Kirkland.

Seit die Fossilien freigelegt wurden, wusste das Wissenschaftsteam einen Großteil der 20 Jahre nicht, was sie dort vor sich hatten.

“Im Grunde wussten wir viele Jahre lang nicht, dass wir einen Cousin von Tyrannosaurus rex entdeckt hatten”, sagte Nesbitt. Er fügte hinzu, dass das Team zunächst dachte, sie hätten die Überreste eines Dromaeosauriers, zu denen auch die Velociraptoren gehören, gefunden. In den späten 90er Jahren waren nahe Verwandte von Tyrannosaurus rex einfach nicht bekannt oder nicht anerkannt. Seitdem wurden in ganz Asien entferntere Cousins von Tyrannosaurus rex, wie z.B. Dilong-Paradoxus, gefunden.

In der Nähe wurden auch die fossilen Überreste von anderen Dinosauriern gefunden, ebenso wie die Überreste von Fischen, Schildkröten, Säugetieren, Eidechsen und Krokodilern. Von 1998 bis 2006 wurden die Fossilien im Arizona Museum of Natural History in Mesa, Arizona, aufbewahrt. Nach 2006 brachte Nesbitt die Fossilien durch verschiedene Einsätze als Student und Forscher nach New York, Texas, Illinois und heute Blacksburg mit. Er nennt den Fund und seine Zusammenarbeit mit den Teammitgliedern auf der Expedition den Beginn seiner Karriere.

“Meine Entdeckung eines Teilskeletts von Suskityrannus brachte mich auf eine wissenschaftliche Reise, die meine Karriere bestimmt hat”, sagte Nesbitt, ebenfalls Mitglied des Virginia Tech Global Change Center. “Ich bin jetzt ein Assistenzprofessor, der die Geschichte der Erde unterrichten darf.”

Der Name Suskityrannus hazelae leitet sich von “Suski”, dem indianischen Stamm der Zuni für “Kojote”, und vom lateinischen Wort “tyrannus” für König und “hazelae” für Hasel Wolfe ab, dessen Unterstützung viele erfolgreiche Fossilienexpeditionen im Zuni-Becken ermöglichte.

Nesbitt erklärte, dass der Stammesrat der Zuni die Erlaubnis erteilt hat, das Wort “Suski” zu verwenden.


Veröffentlichung: A mid-Cretaceous tyrannosauroid and the origin of North American end-Cretaceous dinosaur assemblages, Nature Ecology & Evolution (2019). DOI: 10.1038/s41559-019-0888-0 , https://www.nature.com/articles/s41559-019-0888-0

Quelle: off. Pm der Virginia Tech

Titelbildunterschrift: Rekonstruktion des Tyrannosauroiden Suskityrannus-hazelae aus der Spätkreide (~92 Millionen Jahre zuvor) im heutigen New Mexico. (Ill.: Andrey Atuchin)



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Pia Gaupels

Gründerin bei GeoHorizon
Pia Gaupels, *86, Bibliotheksinformationsstudium an der TH Köln von 2007-2010. Studiert seit 2014 an der Universität Münster Geowissenschaften. Der Schwerpunkt liegt auf Planetare Geologie und Geoinformationswissenschaften. 2015 gründete Sie die Seite Geohorizon. Sie ausgeprägte Fähigkeiten in der Bild- und Videobearbeitung und arbeitet seit 2018 wieder als Bibliothekarin.

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