Geologen legen fossile Wälder in der Antarktis frei

Während des antarktischen Sommers, vom späten November bis einsschließlich Januar, bestiegen die Geologen Erik Gulbranson und John Isbell der University of Wisconsin-Milwaukee (UWM) die vereisten Hänge der McIntyre Promontory (84° 57′ 0″ S, 179° 40′ 0″ E), ein v-förmiges Vorgebirge an den Kliffs des Ross Nebengebiets im Transantarktischen Gebirge. Hoch oben über den Eisfeldern durchkämmten sie das graue Gestein des Gebirges nach fossilen Überresten der grünen und waldreichen Vergangenheit des Kontinents.

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Die weltweit längste Sauropoden-Spur

Im Jahr 2009 wurden im französischen Plagne, ein Dorf nahe Lyon im Juragebirge, die größten Dinosaurierfährten der Welt entdeckt. Seitdem brachten Ausgrabungen rund um diese Stelle noch weitere Fährten und Trittspuren von einer Ausdehnung von über 150 Metern ans Tageslicht. Sie stellen die ausgedehntesten Sauropodenfährten der Welt dar.

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Der für das Dinosaurier-Aussterben verantwortliche Asteroid kühlte die Erde stärker ab als gedacht

Laut neuen Forschungsergebnissen entließ der Einschlag des Asteroiden der den Chicxulub-Krater auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán verursachte und zum Massenaussterben der Dinosaurier vor rund 66 Millionen Jahren beitrug, bei weitem mehr klimawirksames Schwefelgas als bislang angenommen wurde.
Der Asteroid der damals auf die Erde aufschlug hatte einen Durchmesser von 12 Kilometern und sein Einschlag globale Konsequenzen: Unmengen an Staub, Schwefel und Kohlenstoffdioxid wurden in die Atmosphäre geschleudert und verdunkelten die Sonne, die Temperaturen auf der Erde sanken um bis zu 26 Grad Celsius und diese Minustemperaturen hielten für mindestens drei Jahren nach dem Einschlag an.

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Ein ungewöhnlicher Prädator: Der kreidezeitliche Teufelsfrosch

Frösche sind uns heute bekannt als kleine, springende und laut quakende Insektenfänger. Als harmlos gelten sie gemeinhin und für die meisten der rund 6800 Arten trifft dies auch zu.
Doch wie bei allen Dingen im Leben gilt: Es gibt auch Ausnahmen und diese stellt die Gattung der Hornfrösche (Ceratophys) dar.
Hornfrösche haben einen ungewöhnlich dicken Schädel, mächtige Kiefer und sind extrem beißwütig. Rezent sind sie mit acht Arten in Südarmerika beheimatet, ihr kreidezeitlicher Vorfahre „Beelzebufo“ könnte sogar junge Dinosaurier gefressen haben.

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Korallenskelette könnten dem Effekt der Ozeanversauerung standhalten

Korallen sind die Bausteine vielfältiger mariner Riff-Lebensgemeinschaften und die Besorgnis, wie diese Lebewesen mit steigenden Meerwassertemperaturen und zunehmender Ozeanversauerung zurechtkommen werden, steigt. Sowohl ansteigende Meerwassertemperaturen als auch die Ozeanversauerung gefährden die Stabilität der Korallenskelette, doch neue Forschungsergebnisse deuten nun an, dass zumindest eine bestimmte Korallenspezies ihr hartes Calciumkarbonatskelett schneller und aus größeren Teilen aufbaut, als bisher bekannt war.

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Der heiße Innenraum der Ur-Erde erschuf einen Friedhof für Kontinentalplatten

Die Plattentektonik hat das Erscheinungsbild der Erde seit Milliarden von Jahren geformt: Kontinentale und ozeanische Kruste werden durchgängig gegeneinander gestoßen oder voneinander weggezogen, so wird die Oberfläche fortlaufend verändert. Wenn zwei massive Platten kollidieren, gibt eine nach, taucht unter die andere ab und wird dabei angeschmolzen. Diesen Prozess bezeichnet man als Subduktion.
Die subduzierte Platte gleitet dann durch den zähflüssigen Mantel wie ein flacher Stein durch ein Becken voll Honig. Größtenteils gilt, dass die Platten, die heutzutage subduziert werden, maximal so tief sinken können, bis der Mantel in einer Tiefe von etwa 670 Kilomtern seine Struktur von zähflüssigem Honig zu dichter Paste ändert:
Für die meisten Platten zu dicht, um noch tiefer einzudringen. Wissenschaftler haben bisher angenommen, dass dieser Dichte-Filter bereits für die meiste Zeit der Erdgeschichte bestand.
Jetzt hingegen haben Geologen des Massachusetts Institute of Technology (MIT) herausgefunden, dass diese Dichtheits-Grenze vor rund drei Milliarden Jahren weitaus weniger stark ausgeprägt war und ihre Forschungsergebnisse in einem Paper in Earth and Planetary Science Letters veröffentlicht.

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Anthropogen-induzierte Emissionen fossilen Methans höher als bisher angenommen

Ein Forscherteam sammelte im Jahr 2011 unter der Leitung von Vasilii Petrenko, Assistenzprofessor für Geo- und Umweltwissenschaften an der University of Rochester (New York), mehr als 900 Kilogramm an Eisbohrkernen in der Antarktis.
Das Eis ist fast 12.000 Jahre alt und die Luft die darin eingeschlossen wurde, lieferte überraschende und neue Daten über Methanemissionen, die den politischen Entscheidungsträgern bei den Überlegungen, wie man die globale Erderwärmung aufhalten kann, helfen könnten.

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