Die Natur der Mineral-Inklusionen

In vielen Fällen entscheidet bereits die Reinheit des Ausgangsminerals  über den tatsächlichen Wert des fertigen Werkstoffes oder Edelsteins, manchmal jedoch erhöhen sie den Wert des Minerals immens.  Die Klarheit eines Kristalls wird üblicherweise über eine von makroskopisch deutlich sichtbaren bis hin zu selbst bei 10-facher Vergrößerung nicht erkennbaren Einschlüssen reichende, internationale Tabelle bestimmt. Doch wie definieren sich diese „Inklusionen“, also klein(st)e Verunreinigungen im Kristall? Ein Erklärungsversuch.

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Das Geheimnis der Zeitkristalle

Was klingt, als wäre es geradewegs einem Fantasy-Videospiel entsprungen, ist nun Realität: Sonderbare Formen der Materie, sogenannte „Zeitkristalle“, verändern ohne Pause ihre Struktur und brechen so die Symmetrie nicht wie üblich in der räumlichen Ebene, sondern in der Zeit. Damit gelang den Forschern bisher Unmögliches.

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Die Mineralogie des Anthropozäns

Während einige Wissenschaftler noch darüber streiten, ob die Ausrufung des „Anthropozäns“ tatsächlich gerechtfertigt ist, veröffentlichte eine Gruppe U.S.-amerikanischer Wissenschaftler im Journal Americal Mineralogist eine Studie über 208 neuartige, unmittelbar dem menschlichen Eingriff und Handeln entspringende Minerale. Damit stellen sie gut 4% aller bekannten Minerale. Unter ihnen finden sich originelle Minerale wie der Simonkolleit [Zn5(OH)8Cl2·H2O] in alten Kupferminen. Wie der Mensch der Mineralwelt zu einer Blütezeit verhilft:

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Radioblitze aus fremder Galaxie

Tag für Tag strahlen tausende rätselhafte Objekte im All Radiowellen ab, jede kaum länger als einige Millisekunden – zusammengenommen setzen sie aber eine Energiemenge von mehr als 500 Millionen Sonnen frei. Und doch blieb dieses Phänomen der Menschheit lange Zeit verborgen: Erst seit etwas mehr als zehn Jahren wissen wir über die sogenannten Fast Radio Bursts (FRB). Forscher entdeckten nun eine Zwerggalaxie in rund drei Milliarden Lichtjahren Entfernung, die für ihre Größe unerwartet starke Lichtlitze abstrahlt.

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Führte eine zu lange Brutzeit zum Aussterben der Dinosaurier?

Eines der größten Rätsel um die Dinosaurier rankt sich um ihre Embryologie: Ein Mensch wird üblicherweise nach neun Monaten geboren, ein Strauß schlüpft nach circa 42 Tagen. Doch wie lange dauerte die Entwicklung des Sauriernachwuchses? Und könnte diese zum Aussterben der Dinosaurier beigetragen haben? Forscher der Florida State University präsentierten nun ihre bahnbrechenden Ergebnisse.

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Eine Schaltsekunde zum Ausgleich

Kaum jemand wird es bemerkt haben, und doch war es an Silvester wieder so weit: Nicht nur das Datum hat sich geändert, sondern auch die Uhrzeit wurde der langsamer werdenden Erdrotation angeglichen. Somit setzten die Uhren um 00:00:00 Uhr gewissermaßen für eine Sekunde aus, ehe sie im gewohnten Gang weiterliefen. Es war bereits die 27. Schaltsekunde seit 1972.

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