Sauerstoffzufuhr aus dem Erdinneren: ein Beitrag zur Entwicklung der Atmosphäre

Der Erdmantel, der unterhalb der rund 40 Kilometer dicken Erdkruste beginnt und bis in eine Tiefe von rund 2.900 Kilometern hinabreicht, ist keine statische Erdschicht. Seit der frühen Erdgeschichte gibt es die Mantelkonvektion: Heißes Material wandert aus dem Erdkern durch den Erdmantel nach oben in Richtung Erdkruste, während umgekehrt Material der Erdkruste in Richtung Erdkern absinkt. Ein internationales Forschungsteam mit Dr. Catherine McCammon vom Bayerischen Geoinstitut (BGI) der Universität Bayreuth berichtet jetzt in ‚Nature Geoscience‘, dass dieser Kreislauf die Trennung von Materialien fördert, die sich in Bezug auf ihre Dichte, ihr Gewicht und ihren Sauerstoffgehalt unterscheiden.

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Geodätisches Referenzsystem ermöglicht hochpräzise Positionsbestimmung

Um wie viele Millimeter steigt der Meeresspiegel? Wie schnell bewegen sich Kontinente? Wie stark beeinflussen Hoch- und Tiefdruckgebiete die Höhe der Landmassen? Um diese Fragen beantworten zu können, werden an mehr als 1700 Messpunkten weltweit rund um die Uhr Daten gesammelt. Forscher der Technischen Universität München (TUM) werten diese aus. Ihre neue Realisierung des globalen Referenzsystems, die jetzt veröffentlicht wurde, ist so genau, dass man sogar jahreszeitliche Variationen damit aufspüren kann.

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Exoplaneten müssen nicht nur in der habitablen Zone sein, um Leben entwickeln zu können

Die Suche nach bewohnbaren, extraterrestrischen Welten muss eine zweite “habitablen Zone” beachten, wenn es nach den Ergebnissen eines Yale Forschers geht. Seit Jahrzehnten hat man gedacht, dass der Schlüsselfaktor in der Bestimmung, ob ein Planet Leben entwickeln kann oder nicht, seine Entfernung zu seiner Sonne ist. In unserem Sonnensystem, zum

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Kölner Wissenschaftlerin erforscht den Zusammenhang von Erosion und Tektonik im Himalaya

Das Erscheinungsbild der Landschaft wird geprägt von einer Interaktion zwischen Klima, sogenannten Oberflächenprozessen – etwa Erdrutschen oder Flusserosion – und der Tektonik. In einigen Regionen der Erde sind diese Oberflächenprozesse so stark, dass Forscher/innen sogar annahmen, sie könnten die Entwicklung der Tektonik beeinflussen. Eine internationale Gruppe von Wissenschaftler/innen um die

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