Reaktion zwischen Licht und Gestein: Neues Instrument entschlüsselt die Langlebigkeit von Landschaften

Wie viele Jahre kann ein Berg existieren? Bob Dylans rhetorische Frage hat gerade eine weitere wissenschaftlich fundierte Antwort erhalten. Forscher der Wageningen University & Research (WUR) und der Dänischen Technischen Universität (DTU) haben eine neue Methode entwickelt, die die Expositionsdauer von Gesteinen und Sedimenten messen kann, was zu neuen Erkenntnissen in der Landschaftsentwicklung führt. In Scientific Reports zeigen sie ihre innovative Technik.

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Das gut gehütete Geheimnis des Erdinneren: Wie werden Diamanten gebildet?

Ein Team von experimentellen Geowissenschaftlern der University of Bristol hat für eine Studie neueste Hochdruck- und Temperaturtechnikverfahren genutzt, um die Manteleigenschaften präzise nachzustellen. Ihre Ergebnisse, die jetzt open access in der Zeitschrift Earth and Planetary Science Letters veröffentlicht wurden, geben Aufschluss darüber, was mit Karbonatmineralen passiert, wenn sie über die Subduktion der ozeanischen Kruste (wo eine der tektonischen Platten der Erde unter eine andere gleitet) in den Mantel transportiert werden.

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Eine vulkanische Riesenparty und ihr frostiger Kater danach

Ein vulkanisches Großereignis könnte eine der mächtigsten Vereisungen der Erdgeschichte ausgelöst haben – die Gaskiers-Vereisung, die die Erde vor rund 580 Millionen Jahren in einen riesigen „Schneeball“ verwandelt hat. Überreste einer solchen durch ausgedehnte Lavaströme entstandenen magmatischen Großprovinz haben Forscher der Universität Heidelberg zusammen mit mexikanischen Kollegen entdeckt.

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Das schwere Erdbeben von 1994 in Bolivien enthüllt Gebirge in einer Tiefe von 660 Kilometern

In einer in dieser Woche in Science veröffentlichten Studie nutzten die Geophysiker Jessica Irving und Wenbo Wu aus Princeton in Zusammenarbeit mit Sidao Ni vom Institute of Geodesy and Geophysics in China Daten aus einem gewaltigen Erdbeben in Bolivien, um Berge und andere Topographien auf der Basis der Übergangszone zu finden, eine Schicht in einer Tiefe von 660 Kilometern. Sie trennt den oberen und unteren Mantel

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Neues Strömungsmodell verbessert Vorhersagen über die Fluidströmung im Gestein

Tief unter der Erdoberfläche versickern Öl und Grundwasser durch Hohlräume im Gestein und anderen geologischen Materialien. Versteckt vor den Augen stellen diese kritischen Ressourcen eine große Herausforderung für Wissenschaftler dar, die den Zustand solcher zweiphasigen Flüssigkeitsströme beurteilen wollen. Glücklicherweise ermöglicht die Kombination von Supercomputing und synchrotronbasierten Bildgebungsverfahren genauere Methoden zur Modellierung des Fluidstroms in großen unterirdischen Systemen wie Ölreservoirs, Senken für die Kohlenstoffspeicherung und Grundwasserleitern. Forscher der Oak Ridge National Laboratory haben nun neue Modelle erstellen können.

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Innovative Messmethode erlaubt neuen Blick ins Erdinnere: Anreicherung schwerer Elemente in tiefem Magma

Eine innovative Röntgenmethode ermöglicht neue Hochdruckuntersuchungen von Proben unter den Bedingungen des tiefen Erdmantels. Das von einem Team um Georg Spiekermann von DESY, dem Deutschen Geoforschungszentrum GFZ und der Universität Potsdam entwickelte Verfahren erweitert das Instrumentarium der Hochdruckforscher. Erfolgreiche Tests der neuen Technik an DESYs Röntgenlichtquelle PETRA III stützen die Vorstellung, dass sich in Magma des tiefen Erdmantels schwere Elemente anreichern müssen, damit es dort stabil existieren kann. Die Wissenschaftler stellen ihre Arbeit im Fachblatt „Physical Review X“ vor.

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Leistungsfähige Bildgebungstechniken für eine verbesserte Sicht auf Meteoritenkomponenten

Ein Team von japanischen (Yokohama National University) und amerikanischen Wissenschaftlern hat Meteoritenkomponenten mit einer viel höheren Auflösung als bisher visualisiert. Ihre Bemühungen führten zu einem viel besseren Blick auf – und einem besseren Verständnis von – Substanzen in kohlenstoffhaltigen Chondriten, den organisch-haltigen Meteoriten, die auf der Erde einschlugen. Dazu gehören Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff und Wasser, die alle für die Entwicklung des Lebens benötigt werden.

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Laborexperimente enthüllen: Verbleib von subduzierten ozeanischen Krusten

Professor Tetsuo Irifune vom Geodynamics Research Center (GRC) der Ehime University leitet eine Forschungsgruppe, die das Erdinnere durch Experimente bei extremen Drücken und Temperaturen untersucht und dabei die in den tiefsten Regionen unseres Planeten erwarteten Ergebnisse simuliert. Mit einer Kombination aus Ultraschalltechnik und einer großen Pressvorrichtung gelang es den GRC-Forschern, die Schallgeschwindigkeiten von CaSiO3-Perowskit (CaPv) zu messen, einem wichtigen Mineral des Mantels in Tiefen unter 560 km. Diese Ergebnisse erlaubten es ihnen, seismische Beobachtungen direkt durch einen Vergleich mit ihren im Labor erhaltenen Geschwindigkeitsprofilen zu interpretieren. Sie leiteten einige Zusammensetzungsmodelle für die Regionen entlang der 660 km tiefen Diskontinuität ab, die die Grenze zwischen dem oberen und unteren Mantel markiert.

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Vulkanisches Wachstum “entscheidend” für die Entstehung Panamas

Es ist ein dünner Streifen Land, dessen Entstehung eines der bedeutendsten geologischen Ereignisse der letzten 60 Millionen Jahre ausgelöst hat. Doch für die Wissenschaftler ist der genaue Entstehungsprozess der Landenge von Panama nach wie vor weitgehend umstritten. In einer neuen Studie, die in der Zeitschrift Scientific Reports veröffentlicht wurde, haben Wissenschaftler der Universität Cardiff vorgeschlagen, dass der Isthmus nicht nur aus tektonischen Prozessen entstanden ist, sondern auch weitgehend vom Wachstum der Vulkane hätte profitieren können.

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Forscher entdeckt eine Eiszeit in der afrikanischen Wüste

Eine Exkursion nach Namibia – um Vulkangesteine zu untersuchen – führte zu einer unerwarteten Entdeckung durch die Geologen der West Virginia University Graham Andrews und Sarah Brown. Bei der Erkundung des Wüstenlandes im südlichen Afrika stolperten sie über eine eigentümliche Landformation – eine flache Wüste mit Hunderten von langen, steilen Hügeln. Sie erkannten schnell, dass die holprige Landschaft von Drumlins geformt wurde, einer Art Hügel, der oft an Stellen zu finden ist, die einst von Gletschern bedeckt waren. Dies ist ein ungewöhnliches Merkmal für Wüstenlandschaften.

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