Mexikos Tehuantepec-Beben 2017 weist auf neue Gefahrenquelle hin

Als im vergangenen September das Erdbeben der Stärke 8,2 Tehuantepec ausgelöst wurde, dachten die Wissenschaftler, dass es das erwartete “Big One” war, das durch Subduktionsprozesse vor Mexikos Südküste ausgelöst wurde. Nach einer umfassenden Analyse schloss ein 13-köpfiges Forschungsteam unter der Leitung von Diego Melgar von der University of Oregon jedoch, dass dies nicht der Fall ist. Dies könnte eine potenzielle neue Gefahr an der Pazifikküste Mittelamerikas darstellen. Die Ergebnisse wurden in einem Paper in Nature Geosciences veröffentlicht.

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Geologen zeigen eine alte Verbindung zwischen England und Frankreich

Seit Jahrhunderten glauben Wissenschaftler, dass England, Wales und Schottland vor mehr als 400 Millionen Jahren durch die Fusion von Avalonia und Laurentia entstanden sind. Geologen der University of Plymouth glauben jedoch, dass eine dritte Landmasse – Armorica – ebenfalls in den Prozess involviert war. Die Ergebnisse werden in Nature Communications veröffentlicht und folgen einer umfassenden Untersuchung der Mineraleigenschaften an exponierten Felsformationen in Devon und Cornwall.

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Kosmische Kollision in den Rocky Mountains

Wenn kleine Asteroiden mit einem Durchmesser von wenigen Metern die Erdatmosphäre durchdringen, werden sie durch Reibungskräfte zerrissen und abgebremst. Wenn es sich um feste Eisen-Meteoroide handelt, kann jedes dieser Gebilde einen kleinen Krater in die Erdoberfläche reißen. In enger Nachbarschaft entsteht so ein Streufeld von Kratern – jeder von ihnen kann eine Größe von bis zu 100 Metern besitzen. Geologieprofessor Thomas Kenkmann von der Universität Freiburg hat gemeinsam mit seinen US-amerikanischen Kollegen ein 280 Millionen Jahre altes Meteoriten-Kraterstreufeld entdeckt, das sich in Gesteinsschichten der Rocky Mountains befindet.

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Schwarzer Kohlenstoff altert in Böden und Flüssen vor dem Transport ins Meer

Bei Waldbränden und der Verbrennung fossiler Brennstoffe gelangt der Großteil des Kohlenstoffs als Kohlendioxid in die Atmosphäre. Ein knapper Drittel bleibt als schwarzer Kohlenstoff zurück. UZH-Forschende zeigen nun, dass dieser über Jahrtausende an Land und in Flüssen altern kann, bevor er ins Meer fließt und sich in den Sedimenten ablagert.

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Yosemite-Granit “erzählt eine andere Story” über die geologische Geschichte der Erde

Ein Team von Wissenschaftlern, darunter Michael Ackerson und Björn Mysen vom Carnegie Institution for Science, enthüllten, dass Granite aus dem Yosemite-Nationalpark Minerale enthalten, die bei viel niedrigeren Temperaturen kristallisieren als bisher angenommen. Diese Erkenntnis führt zu einem neuen wissenschaftlichen Verständnis darüber, wie sich Granite bilden und was sie uns über die geologische Geschichte unseres Planeten erzählen können.

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Dolomitfunde werfen ein neues Licht auf die Klimageschichte

Bisher waren Forscher, die das Mineral Dolomit in Meeres- und Seesedimenten gefunden haben, davon ausgegangen, dass es sich vor allem bei hohen Salzgehalten und hohen Temperaturen zwischen 20 und 40 Grad Celsius bildet. Funde des Minerals in Sedimentbohrungen wurden daher als Zeichen für ein entsprechendes trockenes und heißes Klima in der Vergangenheit interpretiert. Geologen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben Dolomit jetzt überraschend in verhältnismäßig jungen Proben aus dem Vanseeboden gefunden, ausgerechnet aus Zeiten mit niedrigerem Salzgehalt und gleichbleibend tiefer Temperatur des Wassers um drei Grad Celsius.

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