Geologen zeigen eine alte Verbindung zwischen England und Frankreich

Seit Jahrhunderten glauben Wissenschaftler, dass England, Wales und Schottland vor mehr als 400 Millionen Jahren durch die Fusion von Avalonia und Laurentia entstanden sind. Geologen der University of Plymouth glauben jedoch, dass eine dritte Landmasse – Armorica – ebenfalls in den Prozess involviert war. Die Ergebnisse werden in Nature Communications veröffentlicht und folgen einer umfassenden Untersuchung der Mineraleigenschaften an exponierten Felsformationen in Devon und Cornwall.

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Mysteriöse “Mondwirbel” deuten auf die vulkanische, magnetische Vergangenheit des Mondes hin

Das Geheimnis hinter den Mondwirbeln, einer der schönsten optischen Anomalien des Sonnensystems, könnte endlich – dank einer gemeinsamen Studie der Rutgers University und der University of California in Berkeley – gelöst sein. Die Ergebnisse weisen auf die Dynamik in der Vergangenheit des Mondes als Ort mit vulkanischer Aktivität und einem intern erzeugten Magnetfeld hin. Sie fordern auch die Sichtweise und unser bisheriges Wissen heraus, wie wir den Mond sehen und glauben, die Mondgeologie zu verstehen.

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Kosmische Kollision in den Rocky Mountains

Wenn kleine Asteroiden mit einem Durchmesser von wenigen Metern die Erdatmosphäre durchdringen, werden sie durch Reibungskräfte zerrissen und abgebremst. Wenn es sich um feste Eisen-Meteoroide handelt, kann jedes dieser Gebilde einen kleinen Krater in die Erdoberfläche reißen. In enger Nachbarschaft entsteht so ein Streufeld von Kratern – jeder von ihnen kann eine Größe von bis zu 100 Metern besitzen. Geologieprofessor Thomas Kenkmann von der Universität Freiburg hat gemeinsam mit seinen US-amerikanischen Kollegen ein 280 Millionen Jahre altes Meteoriten-Kraterstreufeld entdeckt, das sich in Gesteinsschichten der Rocky Mountains befindet.

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Neue antarktische Magnetmessdaten zeigen die tektonische Vergangenheit des antarktischen Kontinents

Neue Daten zeigen, dass zwei tektonische Platten 15 Millionen Jahre später als ursprünglich prognostiziert zu einer einzigen antarktischen Platte verschmolzen sind. Diese zusätzliche Bewegung hat große Auswirkungen auf das Verständnis der tektonovulkanischen Aktivitäten rund um den Pazifischen Ozean, von den alpinen Bergen Neuseelands bis Kaliforniens heutige geologische Umgebung. Dies ergeben die Ergebnisse einer Untersuchung der Ben-Gurion-Universität des Negev (BGU).

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Die Wurzeln der Pflanzenevolution

Obwohl Pflanzen und Vegetation Schlüsselfaktoren für das Ökosystem der Erde sind, ist wenig über die Herkunft ihrer Wurzeln bekannt. In einer neuen Studie, die in Nature veröffentlicht wurde, beschreiben die Wissenschaftler der Oxford University jedoch eine Übergangswurzel aus dem frühesten Ökosystem der Erde, die Aufschluss darüber gibt, wie sich die Wurzeln entwickelt haben.

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Mohshärte 9 – 10: Russische Wissenschaftler haben ein neues Mineral entdeckt

2016 fanden Wissenschaftler in der Uakit-Region in Sibirien einen Meteoriten. Bei der näheren Untersuchung der mineralischen Zusammensetzung entdeckten Wissenschaftler der Ural Federal University neben einem dutzend üblichen Mineralen auch winzige Kristalle eines Minerals, dass sie bislang nicht kannten. Es bildet würfelförmige Kristalle und kommt auf der Erde nicht vor. 

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Fossiler Beweis im Bernstein: Ein 99 Millionen Jahre alter Käfer diente als Bestäuber für immergrüne Palmfarne

Blütenpflanzen sind bekannt für ihre besondere Beziehung zu Insekten und anderen Tieren, die als Bestäuber dienen. Aber vor dem Aufstieg der Angiospermen könnte eine andere Gruppe von immergrünen Gymnospermen, die sogenannten Cycadeen, die ersten insektenbestäubten Pflanzen gewesen sein. Nun haben Forscher die ersten definitiven fossilen Beweise für diese intime Beziehung zwischen Palmfarnen und Insekten entdeckt.

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Festes Kohlendioxid im tiefen Erdinneren

Ein internationales Forschungsteam aus Wien und Florenz hat durch Messungen an der Europäischen Synchrotronstrahlquelle ESRF in Grenoble herausgefunden, dass freies CO2 2.500 km unter der Erdoberfläche in Form eines kristallinen Festkörpers bestehen kann und nicht zwingend zu Diamant und Sauerstoff zerfällt. Diese unerwartete Stabilität stellt die gängigen geochemischen Modelle des tiefen Erdmantels in Frage.

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