Festes Kohlendioxid im tiefen Erdinneren

Ein internationales Forschungsteam aus Wien und Florenz hat durch Messungen an der Europäischen Synchrotronstrahlquelle ESRF in Grenoble herausgefunden, dass freies CO2 2.500 km unter der Erdoberfläche in Form eines kristallinen Festkörpers bestehen kann und nicht zwingend zu Diamant und Sauerstoff zerfällt. Diese unerwartete Stabilität stellt die gängigen geochemischen Modelle des tiefen Erdmantels in Frage.

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Die Größe zählt: Wenn Sie eine Blase aus vulkanischem Gas sind

Die chemische Zusammensetzung von Gasen, die von Vulkanen emittiert werden, kann sich je nach der Größe der Gasblasen, die an die Oberfläche aufsteigen, ändern und hängt mit der Art zusammen, in der sie ausbrechen. Die Ergebnisse, die jetzt von der University of Cambridge  veröffentlicht wurden, könnten genutzt werden, um die Vorhersage der Gefährdungen durch bestimmte Vulkane zu verbessern.

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Mögliche Verbindung zwischen US-Tornadoaktivität und arktischem Meereis entdeckt

Die Auswirkungen des globalen Klimawandels, die in der Arktis zu beobachten sind, könnten das Wetter für Millionen von Amerikanern deutlich mehr beeinflussen, als man bislang vermutet hat, berichten Forscher. Eine neue Studie University of Illinois at Urbana-Champaign der legt nahe, dass Veränderungen in der atmosphärischen Zirkulation, die mit einem Verlust des arktischen Meereises einhergehen, teilweise dafür verantwortlich sein können.

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Hadrosaurier und Therizinosaurier (mit “Händen wie Freddy Krueger”) nutzten parallel den ersten Dinohighway Alaskas

Ein internationales Team von Paläontologen und anderen Geowissenschaftlern hat das erste nordamerikanische Co-Vorkommen von Hadrosaur- und Therizinosaurus-Spuren in der unteren Cantwell-Formation im Denali-Nationalpark entdeckt, was darauf hindeutet, dass ein Teil des kontinentalen Ökosystems Zentralasiens auch in diesem Teil von Alaska während der späten Kreidezeit präsent war.

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Wissenschaftler enthüllen die hitzige Vergangenheit Grönlands

Durch die Kartierung der unter dem Grönland-Eis entweichenden Hitze hat ein NASA Goddard Space Flight Center-Wissenschaftler unser Verständnis der Dynamik, die terrestrische Planeten prägt und formt, geschärft. Das Team untersuchte das Magnetfeld, die Gravitation und andere geologische Informationen auf Hinweise über die Menge und Verteilung von Wärme unter Grönland.

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Tiefe Erdbeben in subduzierenden Platten stammen aus hochanisotropen Gesteinsschichten

Forscher wissen seit Jahrzehnten, dass tiefe Erdbeben – die tiefer als 60 Kilometer unter der Erdoberfläche liegen – seismische Energie anders ausstrahlen als jene, die näher an der Oberfläche entstehen. Aber es fehlte bislang ein systematischer Ansatz, um das Warum zu verstehen. Jetzt hat ein Team von Forschern der University of Houston einen Weg zur Analyse seismischer Wellenstrahlungsmuster für tiefe Erdbeben beschrieben, um belegen zu können, dass sich globale tiefe Erdbeben in anisotropen Gesteinen entwickeln.

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Änderungen im Hudson River können Einblicke in die Entwicklung von Gletschern geben

Stellen Sie sich das wie eine geologische Mystery Story vor: Seit Jahrzehnten wissen Wissenschaftler, dass sich vor 25.000 Jahren ein gewaltiger Eisschild über den größten Teil Kanadas und einen großen Teil des Nordostens der USA erstreckte.  Das war nicht das Problem an der Sache. Kniffeliger wurde es, als man bestimmen wollte, wie – und vor allem wie schnell – es seine endgültige Größe erreicht hat. Ein Hinweis auf die Antwort auf dieses Geheimnis, sagte Tamara Pico, könnte der Hudson River sein.

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