Kupferbergbau mit bioaktiven Stoffen aus Bakterien

Chile ist einer der wichtigsten Kupferlieferanten für Deutschland. Im Rahmen der Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit beider Länder wird nun untersucht, wie sich chilenische Kupfererze umweltverträglicher aufbereiten lassen. Aus Bakterien gewonnene bioaktive Stoffe sollen Chemikalien ersetzen oder verringern. Ein weiteres Ziel ist es, die Metallausbeute zu steigern sowie schwer abtrennbare Metalle herauszulösen. Insbesondere das in den Erzen enthaltene Molybdän soll gewinnbar werden. Die Kooperation zwischen dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), das zum HZDR gehört, und dem Advanced Mining and Technology Center an der Universidad de Chile in Santiago de Chile begann im Februar.

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Seltene Weichteilerhaltung bei einem Plesiosaurier

Plesiosaurier gehören zu den prominentesten mesozoischen Meeresreptilien. Sie sind durch einen umfangreichen „Fossil record“ der Wissenschaft und der Öffentlichkeit bekannt. Ein deutsch-niederländisch-mexikanisches Forscherteam unter der Leitung von Eberhard „Dino“ Frey hat nun einen neuen Fund eines Plesiosauriers aus Mexiko beschrieben, der nicht nur eine neue Art repräsentiert, sondern auch eine bemerkenswerte Weichteilerhaltung aufweist.

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Wasserkreislauf reicht viel tiefer als bisher gedacht

Nicht nur auf der Erdoberfläche, auch tief im Erdinneren existieren große Mengen Wasser. Doch woher stammt es? Ist es dort seit Entstehung der Erde oder gibt es immer noch Nachschub von der Oberfläche? Jetzt veröffentlichte ein internationales Wissenschaftsteam neue Erkenntnisse zu dieser Forschungsfrage in der Fachzeitschrift Nature Geoscience. Sie könnten auch der Diskussion über die Entstehung der Ozeane neue Impulse verleihen.

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Gespeist aus dem ersten Äon der Erdgeschichte

Der Erdmantel beherbergt Schmelze, die älter ist als der Mond: Der Geochemiker Matthew Jackson der UC Santa Barbara fand zusammen mit Wissenschaftlern der University of Hawaii und der University of Texas heraus, dass die heißesten und somit elastischsten Mantel-Plumes aus einem Reservoir gespeist werden, dessen Zusammensetzung seit der Entstehung der Erde nach dem Big Bang unverändert geblieben ist.

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Fossil des Jahres 2017: Die Schreibkreide-Auster

Die Schreibkreide-Auster, Pycnodonte (Phygraea) vesiculare, wurde von der Paläontologischen Gesellschaft in Sagard auf der Insel Rügen zum Fossil des Jahres 2017 gekürt. Die im Volksmund aufgrund ihrer Schalendicke von 5cm und einer Aufwölbung von einem Dezimeter auch „Dickmuschel“ genannte Muschel gehört an der Rügener Kreideküste zu den häufigsten Fossilien, darum wurde sie von der Paläontologischen Gesellschaft ausgewählt.

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