Schallwellen offenbaren einen riesigen Diamantenspeicher tief im Inneren der Erde

Laut einer neuen Studie des MIT und anderer Universitäten kann es im Erdinneren mehr als eine Billiarde Tonnen Diamanten geben. Die neuen Ergebnisse dürften jedoch keinen Diamantenrausch auslösen. Die Wissenschaftler schätzen, dass die wertvollen Mineralien mehr als 100 Meilen unter der Oberfläche vergraben sind, viel tiefer als jede Bohrexpedition jemals erreicht hat.

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Neue Vergangenheit: Yellowstone Super-Vulkanausbrüche wurden anders gespeist, als bislang angenommen

Der Yellowstone ist Teil der Rocky Mountains und liegt fast vollständig im Bundesstaat Wyoming. Lange haben Wissenschaftler angenommen, dass er durch Wärme aus dem Erdkern angetrieben wird, ähnlich wie beispielsweise der Vulkan Kilauea auf Hawaii. Neue Forschungsergebnisse, die jetzt von Ying Zhou von der Virginia Tech veröffentlicht wurden, zeigen jedoch eine andere Vergangenheit.

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Marine Algensedimente als riesige Quecksilberspeicher

Quecksilber spielt seit Jahrhunderten vor allem bei der Gold- und Silbergewinnung, aber auch bei der Kohleverbrennung eine Rolle. Diese Prozesse haben zu einer starken Anreicherung des Quecksilbers in der Umwelt geführt. Der Verbleib des Elements im Meer ist bisher kaum verstanden. Wissenschaftler der TU Braunschweig haben Sedimentablagerungen durch Algen in der Antarktis auf Quecksilberablagerungen untersucht. Sie haben herausgefunden, dass diese Mikroalgen hohe Konzentrationen des Umweltgiftes speichern und damit gleichzeitig Auskunft über das Ausmaß und den Beginn der globalen Quecksilberemission geben können.

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Wissenschaftler finden tiefe unterirdische Verbindung zwischen zwei japanischen Vulkanen

Wissenschaftler der RSMAS Miami konnten nun zum ersten Mal wissenschaftlich beweisen, dass fundamentale Veränderungen eines Vulkans im Süden Japans die direkte Folge eines anderen ausbrechenden Vulkans waren, der 22 Kilometer entfernt ist. Die Ergebnisse der Überwachung der beiden Vulkane – Aira Kaldera und Kirishima – zeigen, dass die beiden Vulkane vor dem Ausbruch des Kirishima im Jahr 2011 durch eine gemeinsame Magmaquelle miteinander verbunden waren.

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Schmelze folgt auf Schmelze

Eine Gletscherschmelze auf der einen Seite der Erde kann auf der anderen Seite des Globus ebenfalls Gletscher in Bewegung bringen. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von AWI-Forschern, die eiszeitliche Ablagerungen von Meeresalgen untersucht und gestützt auf diese Daten Klimaberechnungen durchgeführt haben. Dabei aufgedeckte Prozesse sind beunruhigend: Bei weiterer Erwärmung der Ozeane können sie auch zum Abbau heutiger polarer Eismassen und zu einem raschen Anstieg des Meeresspiegels führen.

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Klima im Mittelmeerraum als Schrittmacher für die Gletscherbildung in Europa

Eiszeiten sind wiederkehrende Phänomene in der jüngeren Erdgeschichte. Die dabei entstandenen Gletscher haben die Landschaft Europas maßgeblich geprägt. Ein internationales Wissenschaftlerteam um Dr. Stefanie Kaboth vom Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg hat nun nachgewiesen, dass das Ausmaß der Vergletscherung in Westeuropa maßgeblich von der Zufuhr warmen Meerwassers an die europäische Atlantikküste gesteuert wurde, die einen höheren Niederschlag in Kontinentaleuropa zur Folge hatte.

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Evolution und Klimaänderungen in Südost-Afrika

Für die menschliche Evolution spielt Afrika eine herausragende Rolle, hier vermuten Forschende die Wiege des Menschen. Mitte des 20. Jahrhunderts fanden Anthropologen in Südafrika Fossilien des so genannten Paranthropus robustus, der zu einer evolutionären Seitenlinie des Homo sapiens gehört. Gelebt hat der Paranthropus robustus vor etwa zwei Millionen Jahren und ist dann ausgestorben. Ein internationales Team aus den Fachrichtungen Anthroplogie und Geowissenschaften unter der Leitung von Dr. Thibaut Caley von der Universität Bordeaux hat nun mögliche Gründe in einer Studie näher beleuchtet. Dafür haben die Forschenden, zu denen auch Dr. Lydie Dupont und Dr. Enno Schefuß vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen gehören, verschiedene Indikatoren kombiniert und die klimatischen Bedingungen in Südost-Afrika zu dieser Zeit rekonstruiert.

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Schwarzer Kohlenstoff altert in Böden und Flüssen vor dem Transport ins Meer

Bei Waldbränden und der Verbrennung fossiler Brennstoffe gelangt der Großteil des Kohlenstoffs als Kohlendioxid in die Atmosphäre. Ein knapper Drittel bleibt als schwarzer Kohlenstoff zurück. UZH-Forschende zeigen nun, dass dieser über Jahrtausende an Land und in Flüssen altern kann, bevor er ins Meer fließt und sich in den Sedimenten ablagert.

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Was hat das globale Klima mit Erosionsraten zu tun? Wohl weniger als bisher gedacht

Die Idee wirkt sehr plausibel: Das globale Klima und die Erosionsraten sind miteinander gekoppelt, auch wenn man noch nicht weiß, was dabei Ursache und was Effekt ist. Eine neue Studie stellt allerdings diese Kopplung generell in Frage. Forscherinnen und Forscher des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ) und der Universitäten Potsdam, Grenoble und Edinburgh haben sich 30 Orte erneut angeschaut, an denen es nach Einsetzen der Eiszeitzyklen zu verstärkter Erosion gekommen sein soll. Nahezu überall erwiesen sich die Belege als nicht haltbar. Die Studie erscheint in der heutigen Ausgabe des Fachjournals Nature.

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