Tropentektonik löste Eiszeiten aus

In den letzten 540 Millionen Jahren hat die Erde drei große Eiszeiten durchlaufen – Perioden, in denen die globalen Temperaturen einbrachen und umfangreiche Eisschilde und Gletscher produzierten, die sich weit über die Polarkappen hinaus erstreckt haben. Jetzt haben Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology, der University of California at Santa Barbara und der University of California at Berkeley den wahrscheinlichen Auslöser für diese Eiszeiten identifiziert.

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Was bist du denn für ein Typ?: Typlokalität von Stolpen ist keine mehr

Senckenberg-Wissenschaftler aus Görlitz haben das Vulkanvorkommen in Stolpen bei Dresden untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass es sich bei dem Burgberg um einen Maar-Diatrem-Vulkan handelt. Bisher war man davon ausgegangen, dass die Gesteine auf einen unterirdisch entstandenen Subvulkan zurückzuführen sind. Zudem zeigen die Forscher in ihrer kürzlich im Fachjournal „Journal of Geoscience“ erschienenen Studie, dass die Stolpen-Vulkanite aufgrund der mineralogischen Zusammensetzung nicht länger als weltweite Typlokalität für Basalt gelten können.

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Reich der Giganten: Das Lake Pebas System des Miozäns

Ein Land der Riesen: Dies ist die beste Definition für die Umgebung des Pebas-Sees, ein Mega-Feuchtgebiet, das es im westlichen Amazonien während des Miozän gab. Das Miozän bezeichnet die Zeit von vor 23 Millionen bis 5,3 Millionen Jahren vor heute. Die Pebas-Formation war die Heimat der größten Kaimane und Gaviale – beide gehören zur Ordnung der Krokodile -, die je identifiziert wurden. Beide wurden über 10 Meter lang. Die größten Schildkröte besaßen einen Panzer mit einem Durchmesser von 3,5 Metern und Nagetiere wurden dort so groß heutige Büffel.

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Vulkanisches Wachstum “entscheidend” für die Entstehung Panamas

Es ist ein dünner Streifen Land, dessen Entstehung eines der bedeutendsten geologischen Ereignisse der letzten 60 Millionen Jahre ausgelöst hat. Doch für die Wissenschaftler ist der genaue Entstehungsprozess der Landenge von Panama nach wie vor weitgehend umstritten. In einer neuen Studie, die in der Zeitschrift Scientific Reports veröffentlicht wurde, haben Wissenschaftler der Universität Cardiff vorgeschlagen, dass der Isthmus nicht nur aus tektonischen Prozessen entstanden ist, sondern auch weitgehend vom Wachstum der Vulkane hätte profitieren können.

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Rippel als Fingerabdrücke für alte Umweltbedingungen

Die Ebbe kann im zeitweise freigelegten Sand wunderschöne Wellen zeigen. Dieselben wellenförmigen Muster können auch in alten, versteinerten Meeresböden gesehen werden, die in verschiedenen Teilen der Welt vorkommen und für Millionen oder sogar Milliarden von Jahren konserviert wurden. Geologen des Massachusetts Institute of Technology suchen nach alten Sandrippel, um Hinweise auf die Umweltbedingungen zu erhalten, in denen sie sich gebildet haben.

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Rückverfolgung der eiszeitlichen Vergangenheit der Antarktis

Vor mehr als 26.000 Jahren war der Meeresspiegel viel niedriger als heute. Teilweise war dies deshalb, da die Eisschollen, die aus dem Kontinent der Antarktis herausragen, riesig und von Grundeis bedeckt waren – Eis, das vollständig mit dem Meeresboden verbunden war.  Als sich der Planet erwärmte, schmolzen die Eisschilde und zogen sich zurück und der Meeresspiegel begann zu steigen. LSU Department of Geology & Geophysics Associate Professor Phil Bart und seine Studenten haben neue Informationen entdeckt, die beleuchtet, wie und wann dieses globale Phänomen aufgetreten ist. Ihre kürzlich in Nature’s Scientific Reports veröffentlichte Studie könnte die Vorhersagen für den Anstieg des Meeresspiegels ändern, während sich die Erde und ihr eisiger Kontinent weiter erwärmen.

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Von Kristallen zum Klima: Erste genaue Datieren des Columbia Flutbasaltausbruchs

Stellen Sie sich einen riesigen Vulkan vor, der im pazifischen Nordwesten ausbricht und dessen Lava Washington, Oregon und Idaho bedeckt. Stellen Sie sich vor, wie die Lava solange fließt, bis sich Flusstäler füllen. Bis die Büsche und Sträucher in flüssigem Gestein begraben sind. Bis die höchsten Bäume vollständig bedeckt sind. Vor etwa 16 Millionen Jahren ist genau das passiert. Forscher der Princeton University haben dies Ereignis nun zum ersten Mal genau datieren können. 

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Änderungen im Hudson River können Einblicke in die Entwicklung von Gletschern geben

Stellen Sie sich das wie eine geologische Mystery Story vor: Seit Jahrzehnten wissen Wissenschaftler, dass sich vor 25.000 Jahren ein gewaltiger Eisschild über den größten Teil Kanadas und einen großen Teil des Nordostens der USA erstreckte.  Das war nicht das Problem an der Sache. Kniffeliger wurde es, als man bestimmen wollte, wie – und vor allem wie schnell – es seine endgültige Größe erreicht hat. Ein Hinweis auf die Antwort auf dieses Geheimnis, sagte Tamara Pico, könnte der Hudson River sein.

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