Forscher entdecken tiefsten bekannten Unterwasser-Vulkanausbruch

3. November 2018 Pia Gaupels 0
Ein Forscherteam hat kürzlich einen Vulkanausbruch im Marianengraben im westlichen Pazifik dokumentiert, der etwa 4.500 Meter unter der Meeresoberfläche liegt und damit der tiefste bekannte Ausbruch der Erde ist. Das ist tiefer unter der Meeresoberfläche als der Mount Rainier über dem Meeresspiegel.

Wie die Alpen von unten aussehen

2. November 2018 Pia Gaupels 0
Was wir von den Bergen der Alpen sehen können, ist noch lange nicht alles: Ähnlich wie Eisberge, deren größerer Teil unter Wasser liegt, haben die Alpen eine Wurzel, die weit in die Tiefe bis hinein in den Erdmantel reicht. Um sie zu erforschen, werten Geologen der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit Kollegen aus ganz Europa Erdbebenwellen aus aller Welt aus. Für das Projekt Alp Array haben sie rund 600 Seismometer im gesamten Alpenraum installiert.

Die Inseln Teneriffa und Gran Canaria bewegen sich aufeinander zu

29. Oktober 2018 Pia Gaupels 0
Experten der Universität von Sevilla und des Laboratoriums für Astronomie, Geodäsie und Kartographie an der Universität Cadiz haben eine Studie veröffentlicht, in der sie das Verhalten des geodynamischen Gebiets der Insel Teneriffa analysieren. Obwohl das Verhalten zwischen den beiden Gebieten nicht das Ziel der Studie war, wurde beobachtet, dass sich die Inseln Teneriffa und Gran Canaria – verursacht durch eine Störung  zwischen den beiden Inseln – aufeinander zu bewegen.

Mexikos Tehuantepec-Beben 2017 weist auf neue Gefahrenquelle hin

28. Oktober 2018 Pia Gaupels 0
Als im vergangenen September das Erdbeben der Stärke 8,2 Tehuantepec ausgelöst wurde, dachten die Wissenschaftler, dass es das erwartete “Big One” war, das durch Subduktionsprozesse vor Mexikos Südküste ausgelöst wurde. Nach einer umfassenden Analyse schloss ein 13-köpfiges Forschungsteam unter der Leitung von Diego Melgar von der University of Oregon jedoch, dass dies nicht der Fall ist. Dies könnte eine potenzielle neue Gefahr an der Pazifikküste Mittelamerikas darstellen. Die Ergebnisse wurden in einem Paper in Nature Geosciences veröffentlicht.

Ätna: Neues Messsystem belegt Abrutschen des Südosthangs

11. Oktober 2018 Pia Gaupels 0
Die Südostflanke des Ätna rutscht langsam in Richtung Meer. Ein Team des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ konnte mithilfe eines neuen, schallbasierten Vermessungsnetzes erstmals nachweisen, dass sich der Hang auch unter Wasser weiterbewegt. Innerhalb von acht Tagen bewegte er sich um circa vier Zentimeter. Ein plötzliches und schnelles Abrutschen des gesamten Hangs könnte zu einem Tsunami mit schwerwiegenden Folgen für die gesamte Region führen. Die Ergebnisse wurden jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht.

Neue Ansatz bietet eine hochauflösende seismische Überwachung des oberflächennahen Untergrunds

9. Oktober 2018 Pia Gaupels 0
Wissenschaftler der Kyushu University haben lange nach einer passgenauen Überwachung der seismischen Aktivität gesucht, um natürliche Phänomene wie Erdbeben, Vulkanausbrüche und das Austreten von tief in der Erde gespeicherten Flüssigkeiten zu identifizieren. Zeitraffer vierdimensionaler seismischer Überwachungsuntersuchungen, die eine aktive seismische Quelle verwenden, können den Untergrund genau abbilden und der Vergleich der Ergebnisse verschiedener Erhebungen kann zeigen, wie sich Flüssigkeiten wie CO2 in tiefen geologischen Reservoirs bewegen.

Plattentektonik könnte von Anfang an auf der Erde aktiv gewesen sein

28. September 2018 Pia Gaupels 0
Eine neue Studie der University of Tennessee at Knoxville legt nahe, dass die Plattentektonik vom Beginn des Planeten an aktiv gewesen sein könnte.  Die Plattentektonik ist eine wissenschaftliche Theorie, die die Erde in große Krustenstücke teilt. Diese bewegen sich langsam über den heißen zähflüssigen Mantel. Der Motor dieses Kreislaufs aus Entstehen und Vergehen von Platten ist die Mantelkonvektion unseres Planeten. Die neuen Erkenntnisse widersprechen früheren Vorstellungen, dass sich tektonische Platten erst im Laufe von Milliarden von Jahren entwickelten.

Wie die High Plains entstanden

27. September 2018 Pia Gaupels 0
Einem Buckel des Erdmantels war es zu verdanken, dass sich am Fuss der Rocky Mountains die High Plains bildeten, die für die Biodiversität und die US-Landwirtschaft von grösster Wichtigkeit sind. ETH-Geologe Sean Willett untersuchte mit Kollegen der Universität Nevada, wie sich diese aussergewöhnliche Landschaft entwickelt.