Rauch von Waldbränden wirkt kühlend auf die Wassertemperaturen

Nach einer neuen Studie im kalifornischen Klamath River Basin kann der von Waldbränden erzeugte Rauch den Fluss kühlen und die Wassertemperaturen senken, indem er die Sonneneinstrahlung und die Llufttemperaturen reduziert. Dies haben nun Forscher der Pacific Southwest Research Station näher untersucht und ihre Ergebnisse in der Zeitschrift Water Resources Research veröffentlich. 

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Meteorologe der Universität Leipzig ermittelt Anzahl der Kristalle in Eiswolken

Dr. Odran Sourdeval vom Institut für Meteorologie der Universität Leipzig ist es erstmals gelungen, die Anzahl der Kristalle in Eiswolken mit Hilfe von Satelliten zu messen. In Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern aus Deutschland, Frankreich und England nutzte er Daten zweier NASA-Satelliten, die die Reflektion von Mikrowellen- und Laserstrahlen messen.

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Lehren aus der niederländischen geologischen Geschichte könnten für andere Deltas nützlich sein

Noch lange bevor die Bewohner des Mittelalters Land zurückgewonnen und in großem Umfang Deiche errichtet haben, haben Menschen das Flussverhalten in der niederländischen Delta-Ebene stark beeinflusst. Physikalische Geographen der Universität Utrecht, Niederlande, haben gezeigt, dass sich zwei der heutigen Rheinzweige in den ersten Jahrhunderten nach Christus schrittweise entwickelten, weil zwei durch den Menschen verursachte Effekte auftraten.

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Rippel als Fingerabdrücke für alte Umweltbedingungen

Die Ebbe kann im zeitweise freigelegten Sand wunderschöne Wellen zeigen. Dieselben wellenförmigen Muster können auch in alten, versteinerten Meeresböden gesehen werden, die in verschiedenen Teilen der Welt vorkommen und für Millionen oder sogar Milliarden von Jahren konserviert wurden. Geologen des Massachusetts Institute of Technology suchen nach alten Sandrippel, um Hinweise auf die Umweltbedingungen zu erhalten, in denen sie sich gebildet haben.

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Die langsame, aber einzigartige Entwicklung der Haie

Wissenschaftler des RIKEN-Zentrums für Biosystemdynamikforschung (BDR) in Japan haben in Zusammenarbeit mit anderen japanischen Instituten und Aquarien erstmals das gesamte Genom zweier Hai-Arten entschlüsselt und die zuvor veröffentlichten Walhai-Genomsequenzen verbessert. Indem sie die Genome analysiert und mit denen anderer Wirbeltierarten verglichen haben, haben sie einen Überblick über ihre einzigartigen Lebensgeschichten und der evolutionären Pfade erstellt. Diese Arbeit wurde online in Nature Ecology and Evolution veröffentlicht.

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UV-Strahlung bremste die Ausbreitung der frühesten sauerstofffreisetzenden Bakterien

Vor rund drei Milliarden Jahren enthielt die Erdatmosphäre Sauerstoff nur in Spuren. Das änderte sich in einem vergleichsweise kurzen Zeitraum dramatisch: Vor etwa 2,4 Milliarden Jahren gipfelte der Anstieg dieses für die damaligen Lebewesen giftigen Gases in der sogenannten Großen Sauerstoffkatastrophe. Einen großen Anteil dieses Sauerstoffs setzten die Vorfahren heutiger Cyanobakterien in massenhafter Ausbreitung im Ozean über mehrere Hundert Millionen Jahre als Abfallprodukt der Fotosynthese frei. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern hätten sie sich allerdings noch schneller ausbreiten müssen.

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Toxizität – Wissenschaftler ziehen neue Verbindungen zwischen Klimawandel und Erwärmung der Ozeane

Geowissenschaftler der University of Toronto untersuchten, wie sich die Ozeanchemie im Laufe der Erdgeschichte entwickelt hat und fanden Ähnlichkeiten zwischen einem Ereignis, dass sich vor 55 Millionen Jahren ereignet hat und den aktuell prognostizierten weltweiten Temperaturentwicklungen in Bezug auf den CO2-Eintrag in die Atmosphäre und den Sauerstoffgehalt in den Ozeanen. Wenn sich die Ozeane erwärmen, nimmt der Sauerstoffgehalt ab, während der Schwefelwasserstoff zunimmt, wodurch die Ozeane giftig werden und Meeresarten gefährdet werden.

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Bodenorganismen im Amazonas-Regenwald können die chemische Zusammensetzung der Erdatmosphäre beeinflussen

Der Amazonas-Regenwald ist der größte Wald der Erde. Seine Bäume geben eine Vielzahl flüchtiger Substanzen ab, welche die chemische Zusammensetzung der Luft beeinflussen. Dazu gehören auch die sogenannten Sesquiterpene – sehr reaktive chemische Verbindungen, die besonders schnell Ozon abbauen. Bei der Untersuchung der Luftzusammensetzung standen bisher meist die Sesquiterpen-Emissionen von Bäumen und Pflanzen im Fokus. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Chemie hat nun herausgefunden, dass auch der Urwaldboden große Mengen an Sesquiterpenen produziert – mitunter genauso viel, wie die Bäume.

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Klima im Mittelmeerraum als Schrittmacher für die Gletscherbildung in Europa

Eiszeiten sind wiederkehrende Phänomene in der jüngeren Erdgeschichte. Die dabei entstandenen Gletscher haben die Landschaft Europas maßgeblich geprägt. Ein internationales Wissenschaftlerteam um Dr. Stefanie Kaboth vom Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg hat nun nachgewiesen, dass das Ausmaß der Vergletscherung in Westeuropa maßgeblich von der Zufuhr warmen Meerwassers an die europäische Atlantikküste gesteuert wurde, die einen höheren Niederschlag in Kontinentaleuropa zur Folge hatte.

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