Campi Flegrei: Vulkanausbruch bei Neapel wahrscheinlicher

Mit zahlreichen Kratern, Schlackenkegeln und Calderen zeigt sich das Vulkangebiet am Westrand der italienischen Millionenstadt Neapel. Wer am Bahnhof Pozzuoli aussteigt, dem steigt bei richtiger Windrichtung direkt ein beißender Schwefelgeruch in die Nase. Campi Flegrei – die brennenden Felder – gelten als gefährlichster Vulkan Europas, an dem selbst eine kleine Eruption immense Auswirkungen haben kann. Eine neue Studie zeigt, dass durch jüngste Aktivitäten die Wahrscheinlichkeit einer solchen Katastrophe deutlich angestiegen ist.

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Chinas Weg zur Erdbebenvorhersage

In keinem anderen Land der Erde ist die Zahl der schädlichen Erdbeben so hoch wie in China. Ein großer Teil der Interkontinentalbeben, also der Erdbeben abseits der Plattengrenzen wie Subduktionszonen, finden im Ostasiatischen Land statt. Nicht selten mit zerstörerischen Folgen. Deshalb steht Erdbebenvorhersage weit oben auf der Wunschliste vieler chinesischer Erdbebenforscher. Ein neuer Satellit soll nun helfen, diesem Ziel deutlich näher zu kommen.

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Fischsterben im italienischen Vulkansee

Der Vulkankomplex Campi Flegrei westlich von Neapel gehört zu den gefährlichsten Vulkanen weltweit. Millionen Menschen könnten von einem Vulkanausbruch direkt betroffen sein. Allein in der Hafenstadt Pozzuoli, die vollständig innerhalb der Caldera liegt, leben über 80.000 Menschen. Am Averner See im Nordwesten der Stadt sorgten am Samstagmorgen Schwefelgase und tote Fische für Beunruhigung. Schuld ist wohl die aktuelle Kältewelle.

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Zyklische Veränderung von Magma liefert Indizien für Gefährlichkeit eines Vulkanausbruchs

Die Vorhersage, wie gefährlich ein Vulkanausbruch sein wird, ist für die Frühwarnung außerordentlich wichtig, sie ist aber auch außerordentlich schwierig. Vulkanologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben in Kooperation mit Wissenschaftlern der Leibniz Universität Hannover und der Universität Uppsala in Schweden Anhaltspunkte ermittelt, die Hinweise auf die Gefährlichkeit einer bevorstehenden Eruption geben können. Für ihre Untersuchung nutzten sie winzige Einschlüsse magmatischer Schmelztröpfchen in Kristallen, um die Bedingungen zu verstehen, die vor einem explosiven Ausbruch in dem Magmenreservoir unter einem Vulkan herrschen. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Geology publiziert.

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