“Echte Polwanderung” könnte Eiszeit verursacht haben

Die jüngste Eiszeit der Erde könnte durch Veränderungen im Inneren des Planeten verursacht worden sein. Basierend auf Beweisen aus dem Pazifischen Ozean, einschließlich der Position der Hawaii-Inseln, haben die Geophysiker der Rice University festgestellt, dass sich die Erde innerhalb der letzten 12 Millionen Jahren relativ zu ihrer Drehachse verschoben hat, was dazu führte, dass sich Grönland weit genug in Richtung Nordpol bewegte, um die Eiszeit auszulösen, die vor etwa 3,2 Millionen Jahren begann.

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Viel weniger Seen unter dem Eisschild der Ostantarktis als angenommen

Forschende des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung haben in einer aufwendigen Antarktis-Expedition mehrere Seen unter dem Recovery-Gletscher überprüft, die zuvor mithilfe von Satelliten entdeckt worden waren. Dabei haben die Forscher jedoch kaum größere Wasseransammlungen gefunden. Dieses Ergebnis überrascht: Bislang hatte die Wissenschaft nämlich angenommen, dass überlaufende Seen unter dem Ostantarktischen Eisschild der Grund sind, warum die Eismassen überhaupt ins Rutschen geraten und sich Eisströme bilden. Die neue Studie ist jetzt im Fachmagazin Journal of Geophysical Research erschienen.

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Wie der Atlantik Teil der globalen Meeresströmung wurde

Eine deutsch-britische Forschergruppe hat einen klimatischen Wendepunkt vor 59 Millionen Jahren rekonstruiert. Durch einsetzende Meeresströmungen zwischen den nördlichen und südlichen Atlantik verteilte sich die Wärme gleichmäßiger über die Erde. Damit endete eine mehrere Millionen Jahre andauernde Kaltphase und es begann eine neue Warmzeit.

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Warum die Kleine Eiszeit Mitte des 19. Jahrhunderts endete

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts führte eine Serie grosser Vulkanausbrüche in den Tropen zu einer vorübergehenden globalen Abkühlung des Erdklimas. Dass in der Kleinen Eiszeit Alpengletscher wuchsen und anschliessend wieder zurückgingen, war ein natürlicher Prozess. Dies haben nun PSI-Forschende anhand von Eisbohrkernen nachgewiesen. Bislang wurde vermutet, dass industrieller Russ ab der Mitte des 19. Jahrhunderts die damalige Gletscherschmelze ausgelöst hatte. Die erstmalige Analyse der im Eis eingeschlossenen und so historisch archivierten Russmenge widerlegt diese Vermutung nun. Die Ergebnisse wurden heute in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift The Cryosphere veröffentlicht.

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Meteorologe der Universität Leipzig ermittelt Anzahl der Kristalle in Eiswolken

Dr. Odran Sourdeval vom Institut für Meteorologie der Universität Leipzig ist es erstmals gelungen, die Anzahl der Kristalle in Eiswolken mit Hilfe von Satelliten zu messen. In Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern aus Deutschland, Frankreich und England nutzte er Daten zweier NASA-Satelliten, die die Reflektion von Mikrowellen- und Laserstrahlen messen.

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Gletschersee stürzt talwärts – und Seismometer hören mit

Ein internationales Forschungsteam hat erstmals den Ausbruch eines Gletschersees im Himalaya mit Seismometern aufgezeichnet. Die Erdbebenmessgeräte waren nach dem katastrophalen Ghorka-Beben in Nepal im April 2015 installiert worden. In einer Studie, die in SCIENCE veröffentlicht wird, schreiben die Autorinnen und Autoren, dass derartig massive Hochwasserereignisse die Erosionsraten stärker beeinflussen als die jährlichen Monsunregenfälle.

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Rückverfolgung der eiszeitlichen Vergangenheit der Antarktis

Vor mehr als 26.000 Jahren war der Meeresspiegel viel niedriger als heute. Teilweise war dies deshalb, da die Eisschollen, die aus dem Kontinent der Antarktis herausragen, riesig und von Grundeis bedeckt waren – Eis, das vollständig mit dem Meeresboden verbunden war.  Als sich der Planet erwärmte, schmolzen die Eisschilde und zogen sich zurück und der Meeresspiegel begann zu steigen. LSU Department of Geology & Geophysics Associate Professor Phil Bart und seine Studenten haben neue Informationen entdeckt, die beleuchtet, wie und wann dieses globale Phänomen aufgetreten ist. Ihre kürzlich in Nature’s Scientific Reports veröffentlichte Studie könnte die Vorhersagen für den Anstieg des Meeresspiegels ändern, während sich die Erde und ihr eisiger Kontinent weiter erwärmen.

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Mögliche Verbindung zwischen US-Tornadoaktivität und arktischem Meereis entdeckt

Die Auswirkungen des globalen Klimawandels, die in der Arktis zu beobachten sind, könnten das Wetter für Millionen von Amerikanern deutlich mehr beeinflussen, als man bislang vermutet hat, berichten Forscher. Eine neue Studie University of Illinois at Urbana-Champaign der legt nahe, dass Veränderungen in der atmosphärischen Zirkulation, die mit einem Verlust des arktischen Meereises einhergehen, teilweise dafür verantwortlich sein können.

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