Wissenschaftler entdecken ein seltenes Dinosaurierfossil aus Oregon

Paläontologen des Museums für Natur- und Kulturgeschichte berichteten über die Entdeckung eines versteinerten Knochens im Osten Oregons. Es handelt sich um ein landlebenden Dinosauriers. Es ist ein äußerst seltener Fund, da Oregon den Großteil der Dinosaurierzeit mit Wasser bedeckt war. Der Zehenknochen gehörte zu einem pflanzenfressenden, zweibeinigen Dinosaurier aus der Gruppe der Ornithopoda und lebte schätzungsweise vor 103 Millionen Jahre während der Kreidezeit, eine geologische Periode, in der auch Tyrannosaurus Rex gelebt hat.

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Winzige Spuren, große Entdeckung: Die ältesten jemals im Grand Canyon gefundenen Reptilienspuren

Ein Geologieprofessor der University of Nevada, hat entdeckt, dass ein Satz von 28 winzigen Fußabdrücken, die ein reptilähnliches Wesen vor 310 Millionen Jahren dort hinterlassen hat, die ältesten sind, die man bislang im Grand Canyon-Nationalpark gefunden hat. Die fossile Spur führt über einen heruntergefallenen Felsblock, der jetzt entlang des Bright Angel Trail (Wanderweg) im Nationalpark liegt. Rowland präsentierte seine Ergebnisse auf der letzten Jahrestagung der Society of Vertebrate Paleontology.

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Paläontologen haben sechs neue Gastropoden – Arten im ostafrikanischen Graben entdeckt

Bei einer paläontologischen Erkundung der Ablagerungen im Südwesten Tansanias wurden von der Professorin der Ohio University, Nancy Stevens, und ihrem Forschungsteam sechs neue Invertebrata-Arten entdeckt. Nachdem OHIO-Paläontologen die Fossilien, die vor 24 bis 26 Millionen Jahren im Rukwa-Riftbecken lebten, analysiert hatten, veröffentlichten die Paläontologen von OHIO die erste Dokumentation einer raschen Diversifizierung von Süßwasser-Gastropodenarten zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die Umgebung in diesem spezifischen Bereich entscheidend veränderte. Ihr Artikel wurde jetzt in der Palaeontology veröffentlicht.

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Lavocatisaurus agrioensis: Neuer argentinischer Sauropode entdeckt

Ein Team spanischer und argentinischer Paläontologen hat in der Nähe der argentinischen Anden die Überreste eines Dinosauriers entdeckt, der vor 110 Millionen Jahren lebte, berichtete die National University of La Matanza. Die Überreste stammten von drei verschiedenen Dinosauriern aus der Gruppe der pflanzenfressenden Sauropoden, von denen der bekannteste der Diplodocus und der Brontosaurus sind. Diese neue Art wurde Lavocatisaurus agrioensis genannt.

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Die größte fossile Riesenmilbe in Bernstein entdeckt

Milben sind bekanntermaßen sehr kleine Tiere von geringer Körperlänge. Die meisten Arten messen weniger als einen Millimeter. Umso bemerkenswerter ist der Fund einer fossilen Milbe in einem 100 Millionen Jahre alten burmesischen Bernstein, die mit einem Zentimeter Körperlänge ein wahrer Riese unter den Milben ist. Immensmaris chewbaccei wurde in der Fachzeitschrift Fossil Record von einem Deutsch-Polnischen Forscherteam unter der Leitung von Dr. Jason Dunlop vom Museum für Naturkunde Berlin beschrieben. Sie wurde nach der Star Wars-Figur Chewbacca benannt und ist die größte fossile Milbe, die je beschrieben wurde.

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Woher kommen Riesenschildkröten?

Die Evolution von Riesenschildkröten ist womöglich nicht so stark an Inseln gebunden, wie dies bisher angenommen wurde. Auch auf dem Festland entwickelten sich unabhängig voneinander mehrere Arten der großen Tiere. Das haben Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Paläontologischen Museums Trelew in Argentinien herausgefunden. Mit Hilfe genetischer und osteologischer Daten lebender Arten und fossiler Schildkröten erstellten sie den bisher umfangreichsten Familienstammbaum von ausgestorbenen und noch lebenden Schildkröten. Ihre Studie erschien kürzlich im Fachmagazin “Cladistics”.

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Und Evolution wiederholt sich doch: Wie die Evolution Streifen kommen und gehen lässt

Warum wiederholt sich die Evolution? Und was passiert genetisch, wenn sich Evolution wiederholt? Sind dieselben oder andere Gene und Mechanismen verantwortlich, um ähnlich aussehende Organismen zu produzieren? Die Antwort auf diese ebenso alte wie wichtige evolutionsbiologische Frage sind Konstanzer Biologen ein Stück nähergekommen und die Antwort ist verblüffend. Sie untersuchten ein besonderes Farbmuster, das in der Tierwelt oft und bei den unterschiedlichsten Arten vorkommt: horizontale Streifen. Sie konnten die Basis der wiederholten Evolution dieser Streifen mit modernen genomischen und molekularbiologischen Methoden, wie CRISPR-Cas, identifizieren.

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Neue Archaeopteryx-Art: Noch mehr Gemeinsamkeiten mit modernen Vögeln

Bekannt als “Symbol der Evolution” und “fehlende Verbindung” zwischen Dinosauriern und Vögeln, wurde Archaeopteryx zu einer der berühmtesten Fossilienfunde in der Paläontologie. Als Teil eines internationalen Teams von Wissenschaftlern haben Forscher der Universität von Manchester nun eine neue Art von Archaeopteryx identifiziert, die evolutionär näher mit den modernen Vögeln verwandt ist.

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