Neue Studie über fossile Pflanzen zeigt das Entstehen der gemäßigten Wälder des pazifischen Nordwestens

Die berühmten immergrünen Wälder des pazifischen Nordwestens waren nicht immer da. In einer kürzlich in der Zeitschrift Palaeogeography, Palaeoclimatology, and Palaeoecology veröffentlichten Studie beschreiben Wissenschaftler der Brandon University in Manitoba und des Burke Museum das Entstehen dieser Ökosysteme in den letzten 66 Millionen Jahren, als der pazifische Nordwesten ein subtropisches Klima ähnlich dem heutigen Südflorida aufwies.

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Das größte Aussterbeereignis der Erde hat wahrscheinlich zuerst die Pflanzen getroffen

Kleinstlebewesen könnten die erdumspannende Katastrophe – bekannt als das “Große Sterben” Ende des Perm – erst einmal überstanden haben, aber Pflanzen haben den Zorn lange vor vielen tierischen Gleichgesinnten erlitten, sagt eine neue Studie unter der Leitung der University of Nebraska-Lincoln.

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Fossilfund zeigt: Blühende Bäume gab es in Nordamerika schon im Turon

Ein neu entdecktes Fossil legt nahe, dass große, blühende Bäume in Nordamerika schon ab dem Turon-Zeitalter wuchsen. Dies zeigt, dass diese großen Bäume dort fast 15 Millionen Jahre früher als bisher angenommen vorkamen. Forscher der Adelphi University und des Naturkundemuseums von Burpee fanden das Fossil in der Mancos Shale Formation in Utah, in alten Delta-Lagerstätten, die während eines kaum erforschten Zeitraums im nordamerikanischen Fossilienbestand gebildet wurden.

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Die Wurzeln der Pflanzenevolution

Obwohl Pflanzen und Vegetation Schlüsselfaktoren für das Ökosystem der Erde sind, ist wenig über die Herkunft ihrer Wurzeln bekannt. In einer neuen Studie, die in Nature veröffentlicht wurde, beschreiben die Wissenschaftler der Oxford University jedoch eine Übergangswurzel aus dem frühesten Ökosystem der Erde, die Aufschluss darüber gibt, wie sich die Wurzeln entwickelt haben.

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“Easy-Bake-Fossils” – Wissenschaftler finden einen Weg, den Fossilisationsprozess in etwa einem Tag zu simulieren

Es dauert lange, bis ein Fossil entsteht. Die versteinerten Dinosaurierknochen, die man in Museen sieht, verbrachten viele Millionen von Jahren tief im Untergrund vergraben, transformiert durch Hitze, Druck und chemische Reaktionen. Wissenschaftler der Universität von Bristol haben in Zusammenarbeit mit dem Field Museum jedoch einen neuen Weg gefunden, Schlüsselfossilisationsprozesse in einem Labor in etwa vierundzwanzig Stunden zu simulieren. Das bedeutet, dass Wissenschaftler eine bessere Vorstellung davon bekommen können, wie Versteinerungen funktionieren und welche Arten von Materialien, von Federn und Haut bis hin zu winzigen Molekülen wie Proteinen, zu Fossilien werden können und welche nicht.

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Algen haben Gene fürs Landleben

Wie Pflanzen das Land eroberten, zeigt sich in ihren Genen: Die Erbanlagen von Armleuchteralgen enthalten zahlreiche evolutionäre Neuerungen, die es ihren Vorläufern ermöglichten, sich auf dem Trockenen breit zu machen. Das hat ein internationales Konsortium herausgefunden (Julius-Maximilians-Universität (JMU), Philipps-Universität Marburg) indem es den Genbestand von „Brauns Armleuchteralge“ mit dem von Landpflanzen verglich.

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Was der Stoffwechsel über den Ursprung des Lebens verrät

Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Das klassische Ursprungsdilemma gilt insbesondere für die Entwicklungsprozesse des Lebens auf der Erde. Grundlage der Evolution war ein gradueller Übergang vom Ablauf rein chemischer Reaktionen hin zur Fähigkeit erster Lebensformen, mit Hilfe von Enzymen über Stoffwechselvorgänge Kohlenstoff umzuwandeln. Dabei haben frühe Lebewesen schon bald verschiedene Strategien der Energiegewinnung und des Stoffumsatzes entwickelt.

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