Ein antarktischer Tylosaurinae mit heterodontem Gebiss

Der kürzlich von Otero und Kollegen beschriebene Kaikaifilu hervei, benannt nach einem göttlichen Reptil aus der Mythologie der Mapuche, ist der bisher jüngste und größte Mosasaurier der Antarktis. Als bisher erster Tylosaurine verfügt er über mehrere unterschiedliche Typen von Zähnen, ein für Mosasaurier ungewöhnliches, wenn schon nicht einzigartiges Merkmal.

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Dinosaurier: Je veganer, desto größer?

Wer sich ausschließlich von Pflanzen ernährt, braucht einen größeren Magen als Fleischfresser, weil sich die faserreiche Nahrung nur schwer verdauen lässt. Diese Regel wurde bislang für Wirbeltiere angenommen. Doch die Studie eines internationalen Forscherteams unter Beteiligung der Universität Bonn zeigt: Der Lehrsatz lässt sich nur auf Säugetiere anwenden. Dinosaurier folgen dagegen ihren eigenen Regeln. Die Ergebnisse sind nun im „Journal of Anatomy” veröffentlicht.

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„Blind Dates“ in der Bernsteinwelt

Nicht immer muss „alt“ gleichzeitig „primitiv“ bedeuten: In 54 Millionen Jahre altem Bernstein entdeckten Paläontologen der Universität Bonn eine nicht einmal ein Millimeter winzige Gnitze. Das Insekt verfügt über blasenförmige Strukturen am vorderen Rand der Flügel. Die Forscher vermuten, dass diese „Taschen“ dazu dienten, auf ungewöhnlich effiziente Weise Pheromone zu sammeln und zu versprühen, um Sexualpartner anzulocken. Heutige Gnitzen nutzen deutlich einfachere Lockstoff-Zerstäuber an ihrem Hinterleib. Die Ergebnisse werden nun im renommierten Fachjournal „Scientific Reports“ vorgestellt.

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“Gedrucktes” Fischfossil enthüllt Ursprung des menschlichen Gebisses

Die Entwicklung der Zähne wirft aus wissenschaftlicher Sicht noch immer große Fragen auf. Dreidimensionale Kopien eines 400 Millionen alten Fischfossils aus der Umgebung des Burrinjuck-Sees in Südost-Australien könnten womöglich die evolutionären Ursprünge der menschlichen Zähne offenlegen. Dies berichtet eine gemeinsame Studie der Australian National University (ANU) und des Queensland Museums.

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Riesige Saurierspuren in der mongolischen Wüste

Eine gemeinsame Expedition aus mongolischen und japanischen Wissenschaftlern entdeckte in der Wüste Gobi die größten jemals erfassten Dinosaurierspuren. Sie messen 106 Zentimeter in der Länge und 77 in der Breite. Auch wenn es nur eines von vielen in den Weiten der mongolischen Wüste darstellt, erhoffen sich die Forscher davon neue Erkenntnisse über die riesigen Kreaturen, die vor Jahrmillionen die Erde bevölkerten.

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Triassisches Reptil hatte Vorderbeine wie ein Ameisenbär

Während der Trias haben besonders die Reptilien viele diverse Formen hervorgebracht. Neben wichtigen Gruppen wie Dinosauriern, Krokodilen oder Schildkröten entstanden auch eine Vielzahl anderer Morphotypen, die teilweise nur bis zum Ende der Trias überdauerten. Ein Team um Adam Pritchard beschreibt in diesem Zusammenhang nun neue Fossilien eines Drepanosauriers, die zeigen: das Reptil hatte große Ähnlichkeiten zu den heutigen Zwergameisenbären.

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