Jurassic Park – die realen Vorbilder #1: Compsognathus

Exakt 25 Jahre ist es her als der erste “Jurassic Park” das erste Mal über die große Leinwand lief. Mit “Jurassic World: Fallen Kingdom” startete der nunmehr fünfte Teil des erfolgreichen Dinosaurier-Franchises in den Kinos. Die Reihe steht für eine in den 90ern eintretende “Dinomanie” und auch zahlreiche Paläontologen der Generation Jurassic Park geben an, dass die Filme einen entscheidenen Einfluss auf ihre spätere Berufswahl hatten. Gleichzeitig beeinflusst die Darstellung der Dinosaurier und anderer ausgestorbener Tiere in den Jurassic Park Filmen auch klar das Bild, das die Öffentlichkeit von den gezeigten Arten hat. Sowohl im Guten, als auch im Schlechten. Wir wollen uns deshalb in dieser neuen Artikelreihe mit den realen Vorbildern der Jurassic Park Tiere beschäftigen. Wie sahen sie aus? Wie haben sie gelebt? Und was davon ist das tatsächlich in den Filmen zu sehen?

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Ein neuer Riesenichthyosaurier aus der Obertrias von England

Einige triassische Ichthyosaurier erreichten beeindruckende Körpermaße. Ein neuer Unterkieferknochen aus Südengland könnte, mit einer geschätzten Gesamtlänge des Tieres zwischen 22 und 26m, vom neuen Spitzenreiter stammen. Die Existenz derart großer Ichthyosaurier in der Obertrias der Britischen Inseln stellt auch die Identifikation einiger zuvor Dinosauriern zugeschriebenen Knochenfragmente in Frage.

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Als Krokodile Flossen bekamen

Im Lauf des Mesozoikums haben sich mehrere Gruppen von Reptilien unabhängig voneinander wieder an ein Leben im Meer angepasst. Unter ihnen waren die Metriorhynchiden, eine Familie ausgestorbener Meereskrokodile. Diese entwickelten mit der Zeit Paddel und eine Schwanzflosse, doch wie genau ihre frühe Evolution vonstatten ging, ist noch recht unklar. Ein neuer Fund aus Ungarn bringt jetzt ein wenig Licht ins Dunkle.

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Im Wasser lebende Faultiere waren Dickschädel

Forscher des Museums für Naturkunde Berlin und des Muséum national d’Histoire naturelle Paris untersuchten fossile Knochen eines im Wasser lebenden Faultieres. Das Skelett von Thalassocnus weist eine außergewöhnliche Dichte auf. Einzigartig ist die Verdickung und Verdichtung von Schädelknochen inklusive Nasenmuschelknochen der Nasenhöhle. Diese anatomische Besonderheit hat man bisher bei keinem anderen Tier gefunden und wirft ein neues Licht auf unser Verständnis der evolutionären Anpassung an das Leben im Wasser.

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Meeresfische haben vor 66 Millionen Jahren eine evolutionäre Lotterie gewonnen

Warum enthalten unsere Ozeane eine so erstaunliche Vielfalt an Fischen in so vielen verschiedenen Größen, Formen und Farben? Ein UCLA-geführtes Team von Biologen berichtet, dass die Antwort 66 Millionen Jahre zurückreicht, als der Chicxulub-Asteorid zur Erde stürzte und die Dinosaurier und ungefähr 75 Prozent der weltweiten Tier- und Pflanzenarten auslöschte.

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Fossile Knochenfische – Evolutionsschub im Mesozoikum

Knochenfische stellen mit rund 30 000 Arten mehr als die Hälfte aller heutigen Wirbeltierspezies. Die LMU-Wissenschaftlerin Adriana López-Arbarello vom Lehrstuhl für Paläontologie und Geobiologie und dem Geobiocenter der LMU hat gemeinsam mit ihrer argentinischen Kollegin Emilia Sferco den Stammbaum dieser Fische analysiert und neue Einblicke in ihre Evolutionsgeschichte gewonnen. Über die Ergebnisse berichten die Wissenschaftlerinnen im Journal Royal Society Open Science.

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Urreptilien konnten bereits im Perm ihren Schwanz abwerfen

Die sogenannte Autotomie – Abwerfen – des Schwanzes zur Verwirrung von Fressfeinden ist eine unter heutigen Tieren bei Lepidosauriern (Echsen/Schlangen und Brückenechsen) einmalige Fähigkeit. Da andere lebende Reptilien keine vergleichbaren Anpassungen besitzen wird meist davon ausgegangen, dass es sich um ein alleiniges Merkmal dieser Gruppe handelt. Die älteste und einzige andere Tiergruppe bei der die gleiche Fähigkeit bestätigt ist, sind die Captorhinidae, ein Taxon von Stammlinienreptilien, die im späten Paläozoikum sehr erfolgreich waren.

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Archaeopteryx, der Elfte

Archaeopteryx, der älteste bekannte Vogel, lebte vor 150 Millionen Jahren in einer subtropischen Landschaft aus Inseln und Lagunen im heutigen Bayern, das damals von einem flachen Meer bedeckt war, den nördlichen Ausläufern des Urmittelmeeres. Alle bisherigen Fossilien des Urvogels wurden im sogenannten Solnhofener Archipel im heutigen Altmühltal entdeckt, zuletzt im Jahr 2010. SNSB- und LMU-Forscher Oliver Rauhut hat das jüngste Exemplar nun anatomisch analysiert: Es handelt sich um das geologisch älteste bekannte Fossil, wie ein Team um Rauhut, Paläontologe am Department für Geo- und Umweltwissenschaften der LMU sowie an der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie in München, in der Studie darlegt.

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