Das Schildkrötenschwein: Entdeckung einer neuen prähistorischen Spezies in Südafrika

Ein Forscherteam vom Museum für Naturkunde Berlin, den Museum of South Africa und der University of the Witwatersrand in Johannesburg hat fossile Schädel mit gewaltigen Hauern beschrieben, die zu Vertretern einer ausgestorbenen Art von Pflanzenfressern gehören. Die neu entdeckte Art, Bulbasaurus phylloxyron, füllt eine entscheidende Lücke im Fossilbericht der frühen Verwandten der Säugetiere.

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Führte eine zu lange Brutzeit zum Aussterben der Dinosaurier?

Eines der größten Rätsel um die Dinosaurier rankt sich um ihre Embryologie: Ein Mensch wird üblicherweise nach neun Monaten geboren, ein Strauß schlüpft nach circa 42 Tagen. Doch wie lange dauerte die Entwicklung des Sauriernachwuchses? Und könnte diese zum Aussterben der Dinosaurier beigetragen haben? Forscher der Florida State University präsentierten nun ihre bahnbrechenden Ergebnisse.

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Große anatomische Veränderungen während des Wachstums eines Ceratosauriers

Aufgrund seiner ungewöhnlichen Anatomie und speziell seiner Anpassungen an Pflanzennahrung gilt der ursprüngliche Noasauride Limusaurus inextricabilis seit seiner Beschreibung im Jahr 2009 als äußerst ungewöhnlicher Theropode. Die Beschreibung einer Wachstumsreihe dieser Art durch Wang und Kollegen zeigt, dass dies noch längst nicht alles ist: bei der Analyse von 19 Exemplaren unterschiedlicher Wachstumsphasen wurden insgesamt 78 Merkmale festgestellt, deren Ausprägung Altersabhängig war. Am bedeutendsten; Jungtiere der Art bildeten Zähne aus, während ältere Exemplare einen zahnlosen Schnabel besaßen.

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Ein Neuer Theropode und die Überraschende Vielfalt der Oviraptoriden in der Oberkreide

Südchina ist eine der Weltweit besten Fundstellen für Oviraptoriden; in den letzten 5 Jahren wurden alleine in der Region Ganzhou 5 Spezies dieser rehabilitierten “Eierdiebe” gefunden, die mit mit ihren extrem abgewandelten, vogelartigen Merkmalen zu den ungewöhnlichsten aller Theropoden zählen. Mit dem kürzlich von Lü und Kollegen beschriebenen Tongtianlong limosus gibt es jetzt ein sechstes Mitglied dieser Familie von dem spätkreidezeitlichen Fundort. Diese beachtliche Diversität bei den Oviraptorosauriern an einem Fundort dieser Zeit gibt zu denken, nahm doch die Artenvielfalt der meisten Tiergruppen in den letzten Millionen Jahren vor dem Ende der Kreidezeit ab.

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Ein antarktischer Tylosaurinae mit heterodontem Gebiss

Der kürzlich von Otero und Kollegen beschriebene Kaikaifilu hervei, benannt nach einem göttlichen Reptil aus der Mythologie der Mapuche, ist der bisher jüngste und größte Mosasaurier der Antarktis. Als bisher erster Tylosaurine verfügt er über mehrere unterschiedliche Typen von Zähnen, ein für Mosasaurier ungewöhnliches, wenn schon nicht einzigartiges Merkmal.

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