Saturnmond „Titan“ strahlt auf der Nachtseite heller als auf der Tagseite

Nicht nur bei den in jüngster Zeit entdeckten extrasolaren Planeten, also Planeten, die um andere Sterne als um unsere Sonne kreisen, gibt es Neues zu erforschen. Auch unser eigenes Sonnensystem gibt immer wieder Rätsel auf. Ein Astrophysiker der TU Berlin konnte nun beim Saturnmond „Titan“ ein Phänomen nachweisen, das bisher rätselhaft schien. Sein Artikel erschien gestern in der Fachzeitschrift „Nature Astronomy“.

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Neue Erkenntnisse der „Ozeanwelten“ unseres Sonnensystems

Jupiter und Saturns Eismonde stehen nach wie vor im wissenschaftlichen Fokus, denn sie sind mögliche Kandidaten für Leben außerhalb der Erde. Unterhalb der dicken Eisschichten befinden sich riesige Ozeane, die sich meist über den gesamten Himmelskörper erstrecken.
Neue Erkenntnisse über diese „Ozeanwelten“ durch die NASA Mission Cassini und das Hubble Weltraumteleskop wurden nun in zwei neuen Artikeln veröffentlicht.

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Kühler Zwerg und die sieben Planeten

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden- und weltraumbasierten Teleskopen entdeckt, während sie vor ihrem Mutterstern vorbeizogen, dem besonders kühlen Zwergstern TRAPPIST-1. Darunter befand sich auch das Very Large Telescope der ESO. Dem heute in der Zeitschrift Nature erschienenen Fachartikel nach liegen drei der Planeten in der bewohnbaren Zone des Sterns und könnten auf ihren Oberflächen Ozeane aus Wasser beherbergen, wodurch die Möglichkeit steigt, dass in dem Sternsystem Leben möglich ist. Das System stellt sowohl in der Anzahl an bisher gefundenen erdgroßen Planeten als auch in der Zahl von Planeten, auf denen flüssiges Wasser auf der Oberfläche möglich ist, einen neuen Rekord auf.

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Der Nordpol des Mars als Klimaarchiv

Anfang 2017 ist es Winter in der Nordhemisphäre des Mars. Ein neu erstelltes Farbmosaik zeigt das ungewöhnliche, fast perfekt symmetrische Muster der elfhundert Kilometer durchmessenden Nordpoleiskappe des Mars. Die Untersuchung der Nordpolkappe soll dazu beitragen, mehr über die Entwicklung des Klimas unseres Nachbarplaneten zu erfahren. Das Farbmosaik besteht aus 32 Aufnahmestreifen, die bei ebenso vielen Überflügen der ESA-Raumsonde Mars Express mit der High Resolution Stereo Camera (HRSC) aufgenommen wurden. Das HRSC-Kameraexperiment wird seit nunmehr 13 Jahren vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betrieben.

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Radioblitze aus fremder Galaxie

Tag für Tag strahlen tausende rätselhafte Objekte im All Radiowellen ab, jede kaum länger als einige Millisekunden – zusammengenommen setzen sie aber eine Energiemenge von mehr als 500 Millionen Sonnen frei. Und doch blieb dieses Phänomen der Menschheit lange Zeit verborgen: Erst seit etwas mehr als zehn Jahren wissen wir über die sogenannten Fast Radio Bursts (FRB). Forscher entdeckten nun eine Zwerggalaxie in rund drei Milliarden Lichtjahren Entfernung, die für ihre Größe unerwartet starke Lichtlitze abstrahlt.

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