Die Bausteine der Erde: Forschungsteam berechnet Häufigkeit flüchtiger Elemente neu

Chemische Untersuchungen an Meteoriten erlauben eine bessere Abschätzung der Elementzusammensetzung der Erde und ihrer möglichen Bausteine. Das fand ein Forschungsteam der Universitäten Köln und Bonn der Institute für Geologie und Mineralogie heraus. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe des internationalen Wissenschaftsmagazins „Nature Geoscience“ veröffentlicht.

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18 erdgroße Exoplaneten entdeckt

18 erdgroße Exoplaneten haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS), der Georg-August-Universität Göttingen und der Sternwarte Sonneberg entdeckt. All diese Welten haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind so klein, dass bisherige Suchkampagnen sie übersehen hatten. Einer der neuen Exoplaneten zählt zu den kleinsten bisher bekannten, ein weiterer könnte lebensfreundliche Bedingungen aufweisen.

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Wie die Entstehung des Mondes Wasser auf die Erde brachte

Als einziger terrestrischer Planet besitzt die Erde eine große Menge an Wasser und einen relativ großen Mond, der die Erdachse stabilisiert. Beide sind essentiell, damit sich Leben auf der Erde entwickeln konnte. Planetologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster konnten nun erstmals zeigen, dass das Wasser mit der Entstehung des Mondes vor ungefähr 4,4 Milliarden Jahren auf die Erde gekommen ist.

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Geheimnis des ägyptischen Wüstenglases Tutanchamuns gelüftet

Die in der führenden Fachzeitschrift Geology veröffentlichte Studie untersuchte winzige Zirkonkörnchen in Proben von libyschem Wüstenglas, das sich vor 29 Millionen Jahren gebildet hat und in Westägypten über mehrere tausend Quadratkilometer gefunden wird. Es handelt sich um fast reines Siliziumdioxid. Das kanariengelbe Glas wurde bekanntlich zur Herstellung eines Skarabäums verwendet, der Teil von König Tutanchamun Pektorals ist.

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Mysterium Bermuda: Geologen entdecken im Vulkangestein eine bisher unbekannte Region des Erdmantels

Bermuda im westlichen Atlantik ist ein besonderes Terrain, weil es sich auf der Spitze eines 4.570 Meter hohen, erloschenen Vulkans befindet. Ein internationales Forscherteam mit Geologen der Universität Münster hat nun das Gestein unter Bermuda zum ersten Mal im Detail geochemisch untersucht. Die Forscher entdeckten eine bisher unbekannte Region des Erdmantels und vermuten, dass das neu entdeckte Mantelreservoir von Gesteinsplatten stammt, die noch von Pangäa, dem letzten Superkontinent der Erdgeschichte, übriggeblieben und in der sogenannten Übergangszone gespeichert sind.

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Ist Magma die Antwort auf die Entstehung unseres Mondes?

Seit über einem Jahrhundert schon streiten sich Wissenschaftler über verschiedene Theorien, wie der Erdmond entstanden sein könnte. Die plausibelste Theorie ist die sogenannte Impakt-Theorie, nach der ein Mars-großes Objekt in die Erde einschlug. Aus dem durch die Kollision freigesetzten Material formte sich dann der Mond. Computersimulationen, die den Einschlag berechnen können, zeigten immer wieder, dass der so entstandene Mond hauptsächlich aus Material des einschlagenden Körpers bestehen müsse. Allerdings wissen wir von Gesteinsproben der Apollo-Missionen, dass der Mond größtenteils aus Erdmaterial besteht. Wie also passen die Erkenntnisse zusammen?

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Rapide Zerstörung erdähnlicher Atmosphären durch junge Sterne

Der Entdeckung tausender Planeten folgte eine der fundamentalen Fragen der heutigen Wissenschaft: Kann sich Leben auf diesen entwickeln? Eine zentrale Bedingung dafür ist die Fähigkeit der Planeten, eine Atmosphäre zu bilden und über ihre Lebenszeit zu erhalten. In einer Kooperation von Forschern der Universität Wien und dem Institut für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wurde gezeigt, dass speziell junge Sterne in der Lage sind, diese Schutzhülle innerhalb kürzester Zeit zu zerstören. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, Leben außerhalb unseres Sonnensystems zu finden, erheblich.

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