Mysteriösester Stern unserer Galaxie wird noch eigenartiger

Ein Stern mit dem unscheinbaren Namen KIC 8462852, in der Konstellation bekannt als Cygnus, sorgt in letzter Zeit sowohl in der wissenschaftlichen Gemeinschaft als auch in der Öffentlichkeit für Aufregung. Im Jahr 2015 verkündete ein Team von Astronomen, dass der Stern eine Reihe von sehr kurzen, nicht periodischen Dimmungs-Ereignissen durchmachte, während er vom NASA-Kepler-Weltraumteleskop überwacht wurde. Dennoch konnte niemand genau herausfinden, was sie verursacht. Eine neue Studie von Josh Simon aus dem Carnegie und Ben Montet des California Institute of Technology hat dieses Geheimnis nun noch vertieft.

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Neue Beweise für Wasserfontänen auf Europa

Schon 2012 gab es durch Beobachtungen des Weltraumteleskops Hubble erste Anzeichen darauf, dass der Jupitermond Europa nicht nur einen großen Ozean unter seiner Eiskruste beherbergt, sondern dass dessen Wasser sogar in Geysir-ähnlichen Fontänen heraus gespeit wird. Nun gibt es festigende Hinweise auf dieses Phänomen, das bisher sonst nur beim Saturnmond Enceladus bekannt ist.

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Bergbau im Weltall

Das im August erschienene Videospiel No Man’s Sky lebt es vor: Den Abbau von Ressourcen in den unendlichen Weiten des Universums. Doch wie nahe liegt dieses Wunschbild der Realität? Dem ehemaligen NASA-Wissenschaftler Dr. Phil Metzger zufolge sei die Einrichtung einer Versorgungskette zur Erde nicht nur einleuchtend, sondern auch rentabel.

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Wie auf dem Mond – Robotische Exploration unter Extrembedingungen auf dem Vulkan Ätna

Was haben der Mond und der Vulkan Ätna gemeinsam? Eine extreme Oberfläche sowie extreme Bedingungen. 21 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) nutzen die rauen Bedingungen des Vulkans, um Technologien für zukünftige Explorationsmissionen im Sonnensystem zu testen. Die Wissenschaftler wählten mit dem Ätna ein spezielles Szenario, das den geologischen Anforderungen an eine wirkliche Mond-Mission entspricht. „Kritische Kernkomponenten einer solchen Mission sollen getestet und validiert werden“, erklärt Dr. Armin Wedler, stellvertretender Sprecher der Helmholtz-Allianz ROBEX (Robotische Exploration unter Extrembedingungen) und Leiter der Robotikaktivitäten auf dem Ätna. „Wir bereiten uns damit auf die große ROBEX Demonstrationsmission 2017 vor.“

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Plutos großes Herz aus Eis

Als Pluto von New Horizons ins Visir genommen wurde, entdeckte die Sonde eine große, auffällige Oberflächenstruktur, die seitdem als Plutos Wahrzeichen gilt und das jeder kennt: Plutos großes Herz. Nun haben Forscher der UPMC Université aus Frankreich das vier Kilometer tiefe „Sputnik Planum“ näher untersucht.

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Fly me to the Moon… Mars und Mond hautnah im PlanetServer

Stellen Sie sich vor, Sie fliegen über die Oberfläche eines fernen Planeten. Krater und Täler, Hügel und wüstengleiche Ebenen tun sich vor Ihnen auf. Oder noch besser – stellen Sie es sich nicht vor, machen Sie es einfach. Dank einer neuen Anwendung namens PlanetServer, konzipiert von Angelo Pio Rossi und seinen Kollegen an der Jacobs University, ist das nun ganz einfach im Internet möglich. Doch den Bremer Forschern geht es nicht nur um die schönen Bilder. Dank mehrdimensionaler Abbildungen kann man die Planeten anfliegen und punktuell viele Informationen abrufen.

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Geben Planeten der Sonne den Takt vor?

Die Sonnenaktivität wird vom Magnetfeld der Sonne bestimmt. Forscher des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) stellen hierzu eine neue Theorie in der Fachzeitschrift „Solar Physics“ vor. Ihre Berechnungen legen nahe, dass die Gezeitenkräfte von Venus, Erde und Jupiter die Sonnenaktivität direkt beeinflussen können.

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