Trümmer von Schiaparelli entdeckt

Wie die Medien berichteten, missglückte bei der Raumsonde Schiaparelli das Landemanöver, sodass sie am 19. Oktober ungebremst auf der Oberfläche des Planten Mars einschlug. Nun entdeckte der Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) schwarze, von dunklen Strahlen umgebene Flecken, die aller Wahrscheinlichkeit nach die letzte Ruhestätte der Sonde markieren.

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Geologisch junge Lavaströme an den Flanken des Venusvulkans Idunn Mons

Die europäische Orbitermission Venus Express lieferte über acht Jahre, zwischen 2006 und 2014, eine enorme Fülle an Messdaten und Aufnahmen von der Atmosphäre und Oberfläche des Schwesterplaneten der Erde. Anhand von spektroskopischen Messungen in Wellenlängen des nahen Infrarot haben Wissenschaftler im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an den Flanken von Idunn Mons, einem Vulkan auf der Südhalbkugel der Venus mit 200 Kilometern Basisdurchmesser, Anomalien in den Messungen identifiziert, die auf Spuren von jungem Vulkanismus auf der Venus hindeuten.

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Erdbeben erschüttern Merkur und verschieben seine Oberfläche

Bislang gingen Wissenschaftler davon aus, dass der innerste Planet unseres Sonnensystems ein toter, sich nicht verändernder Gesteinsklotz sei. Die Mariner-10-Mission in den 70er Jahren hatte zwar Verwerfungen und tektonische Spuren auf Merkurs Oberfläche entdeckt, die durch den Schrumpungsvorgang des Planeten entstanden sind. Allerdings wurden jegliche tektonische Vorgänge als abgeschlossen angesehen. Eine neue Studie des Smithsonian Institut unter Leitung von Thomas Watters zeigt jetzt aber, dass es unerwarteterweise gegenteilige, neue Erkenntnisse gibt.

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Mysteriösester Stern unserer Galaxie wird noch eigenartiger

Ein Stern mit dem unscheinbaren Namen KIC 8462852, in der Konstellation bekannt als Cygnus, sorgt in letzter Zeit sowohl in der wissenschaftlichen Gemeinschaft als auch in der Öffentlichkeit für Aufregung. Im Jahr 2015 verkündete ein Team von Astronomen, dass der Stern eine Reihe von sehr kurzen, nicht periodischen Dimmungs-Ereignissen durchmachte, während er vom NASA-Kepler-Weltraumteleskop überwacht wurde. Dennoch konnte niemand genau herausfinden, was sie verursacht. Eine neue Studie von Josh Simon aus dem Carnegie und Ben Montet des California Institute of Technology hat dieses Geheimnis nun noch vertieft.

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Neue Beweise für Wasserfontänen auf Europa

Schon 2012 gab es durch Beobachtungen des Weltraumteleskops Hubble erste Anzeichen darauf, dass der Jupitermond Europa nicht nur einen großen Ozean unter seiner Eiskruste beherbergt, sondern dass dessen Wasser sogar in Geysir-ähnlichen Fontänen heraus gespeit wird. Nun gibt es festigende Hinweise auf dieses Phänomen, das bisher sonst nur beim Saturnmond Enceladus bekannt ist.

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