Studie zeigt neuen Weg, um Fracking sicherer zu machen

Eine neue Studie der State University Arizona besagt, dass Abwasserinjektionen beim Fracking künstliche Erdbeben verursachen können, die Gefahr aber durch eine strenge Überwachung reduziert werden kann. Wenn Abwässer als Nebenprodukt in den Boden injiziert werden, verursacht dies bei einigen Öl- und Gasfördertechniken (dazu gehört auch Fracking) möglicherweise humaninduzierte Erdbeben, so der leitende Autor der neuen Studie der State University Arizona.

Weiterlesen »

Boden nimmt weit weniger Kohlendioxid auf als erwartet

Umweltingenieure der University of California, Irvine (UCI) und weiteren Institutionen widerlegten die These, der Boden habe im vergangenen Jahrhundert Unmengen an Kohlenstoffdioxid gebunden. Eine Kombination aus Radiokarbon-Datierung und gewöhnlichen Erdsystem-Modellen ermöglichte ihnen die Anfertigung eines neuartigen Modells, dem zu Folge die Klimabelastung viel höher ist als erwartet.

Weiterlesen »

Wie auf dem Mond – Robotische Exploration unter Extrembedingungen auf dem Vulkan Ätna

Was haben der Mond und der Vulkan Ätna gemeinsam? Eine extreme Oberfläche sowie extreme Bedingungen. 21 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) nutzen die rauen Bedingungen des Vulkans, um Technologien für zukünftige Explorationsmissionen im Sonnensystem zu testen. Die Wissenschaftler wählten mit dem Ätna ein spezielles Szenario, das den geologischen Anforderungen an eine wirkliche Mond-Mission entspricht. „Kritische Kernkomponenten einer solchen Mission sollen getestet und validiert werden“, erklärt Dr. Armin Wedler, stellvertretender Sprecher der Helmholtz-Allianz ROBEX (Robotische Exploration unter Extrembedingungen) und Leiter der Robotikaktivitäten auf dem Ätna. „Wir bereiten uns damit auf die große ROBEX Demonstrationsmission 2017 vor.“

Weiterlesen »

Tropische Korallenriffe verlieren durch Ozeanversauerung zwei Drittel ihres Zooplanktons

Tropische Korallenriffe verlieren durch Ozeanversauerung bis zu zwei Drittel ihres Zooplanktons. Zu diesem Ergebnis kommt ein deutsch-australisches Forscherteam, welches die Riffe um Kohlendioxid-Austrittsstellen vor der Küste Papua Neuguineas untersucht hat. An diesen vulkanischen Quellen entweicht so viel Kohlendioxid aus dem Meeresboden, dass das Wasser jenen Säuregrad besitzt, den Wissenschaftler für die Zukunft der Weltmeere vorhersagen. Den Rückgang des Zooplanktons erklären die Forscher mit dem Verlust geeigneter Versteckplätze. Er wird hervorgerufen, weil sich die Korallengemeinschaft des Riffes mit zunehmender Versauerung verändert. Anstelle dicht verzweigter Geweihkorallen wachsen dann robuste helmförmige Arten von Steinkorallen, die dem Zooplankton kaum Unterschlupf bieten. Da diese Kleinstorganismen eine wichtige Nahrungsquelle für Fische und Korallen darstellen, sind die Folgen für das Nahrungsnetz des Korallenriffes weitreichend, berichten die Forscher in einer Studie, die heute im Onlineportal des Fachmagazins Nature Climate Change erschienen ist.

Weiterlesen »

Forscher decken Bildungsmechanismen von Kupferlagerstätten auf

Kupferporphyr-Lagerstätten zählen zu den wertvollsten Erzvorkommen und stellen bis zu 75% der weltweiten Kupfer-Förderung. Die meisten Erz-bildenden Porphyre sind unterirdisch mit gigantischen Lagern oxidierten Kupfers an Subduktionszonen verbunden und weisen eine hohe Strontium/Yttrium-Affinität auf, während schwach mineralisierte Granitoide typischerweise kaum Sr/Y-Eigenschaften besitzen. Darüber hinaus ist jedoch nur wenig über deren Bildung bekannt. Ein Team von Wissenschaftlern hat es sich zur Aufgabe gemacht, mehr über die Bildung solcher Erze im Aktogai-Kupferporphyr in Erfahrung zu bringen.

Weiterlesen »

Grönland verliert mehr Eis als gedacht

Der Eismassenverlust Grönlands ist größer als angenommen. Das zeigt eine Studie eines Teams von Forscherinnen und Forschern, an der auch Kevin Fleming vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und Ingo Sasgen vom Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven beteiligt waren. Die Veröffentlichung in SCIENCE Advances belegt, dass bei der Bestimmung der Eismassenbilanz Grönlands mit der Satellitenmission GRACE die so genannte viskoelastische Hebung der Erdkruste nicht korrekt modelliert und abgezogen wurde. Damit steigt der Wert für die Eisverluste von 253 auf 272 Milliarden Tonnen pro Jahr (von 2004 bis 2015).

Weiterlesen »