Besaß T. rex Federn?

Dass die Vögel ein überlebender Teil der Dinosaurier sind und auch bereits andere Dinosaurier ein Federkleid besaßen, ist mittlerweile wissenschaftlicher Konsens. Auch für den wohl berühmtesten Dinosaurier, Tyrannosaurus rex, werden mitunter Federn postuliert. Doch eine neue Studie sät jetzt Zweifel durch die Beschreibung von Fossilien, die eindeutig eine von Schuppen bedeckte Haut zeigen. Heißt das jetzt, dass T.rex und seine Verwandten definitiv keine Federn hatten? So einfach ist das mal wieder nicht.

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Zusammenhang zwischen Kometen und Erdatmosphäre aufgedeckt

Die schwierige, aber erfolgreiche Messung mehrerer Isotopen des Edelgases Xenon beim Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko durch das Berner Messinstrument ROSINA auf der Rosetta-Sonde zeigt, dass durch Einschläge von Kometen Material auf die Erde gelangte. Wie weitere Berner Messungen von Silizium-Isotopen nachweisen, war unser Sonnensystem am Anfang sehr heterogen. Zudem zeigt der hohe Anteil an sogenanntem «schwerem» Wasser, dass kometäres Eis älter ist als unser Sonnensystem.

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Luftkontamination durch Blei bereits seit 2000 Jahren

Bisher ging die Forschung davon aus, dass es bezüglich der Luftverschmutzung mit Blei eine natürliche und somit nicht gesundheitsgefährdende Hintergrundbelastung gibt, die auch ohne die Existenz des Menschen gegeben wäre.
Ein Forscherteam um Alexander More vom Climate Change Institute der Harvard University lieferte nun aber den eindeutigen Beweis, dass alles atmosphärische Blei anthropogen emittiert wird und das bereits seit 2000 Jahren.

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Wie der Arktische Ozean salzig wurde

Der Arktische Ozean war einst ein gigantischer Süßwassersee. Erst als die Landbrücke zwischen Grönland und Schottland weit genug abgesunken war, strömte eine große Menge Salzwasser aus dem Atlantik ein. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts haben nun mit Hilfe eines Klimamodells nachvollzogen, wie dieser Prozess vonstattenging. Dadurch lässt sich die Geburt der Arktischen Zirkulation wie wir sie heute kennen auch erstmalig genauer beschreiben. Die Ergebnisse der Studie erscheinen nun im Fachmagazin Nature Communications.

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Die Natur der Mineral-Inklusionen

In vielen Fällen entscheidet bereits die Reinheit des Ausgangsminerals  über den tatsächlichen Wert des fertigen Werkstoffes oder Edelsteins, manchmal jedoch erhöhen sie den Wert des Minerals immens.  Die Klarheit eines Kristalls wird üblicherweise über eine von makroskopisch deutlich sichtbaren bis hin zu selbst bei 10-facher Vergrößerung nicht erkennbaren Einschlüssen reichende, internationale Tabelle bestimmt. Doch wie definieren sich diese „Inklusionen“, also klein(st)e Verunreinigungen im Kristall? Ein Erklärungsversuch.

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Geowissenschaftlicher Nachweis von subglazialen Seen

Unter dem Eispanzer der Antarktis gab es auch während der letzten Eiszeit – als der Eisschild sehr viel dicker war als heute – subglaziale Seen. Einem internationalen Forscherteam ist jetzt der Nachweis gelungen, dass deren Überreste als mehrere Meter dicke See-Sedimente unter einer marinen Sedimentschicht am Meeresboden lagern. Das ist das Ergebnis einer Studie des Alfred-Wegener-Instituts, die heute in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wird.

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Ungewöhnliche Ökologie eines neuen Pliosauriers aus der Unterkreide von Russland

Hochentwickelte Pliosaurier (Thalassophonea) zählen zu den ikonischsten Meeresreptilien des Mesozoikums und traten vom mittleren Jura bis in die frühe Oberkreide vor allem als große bis gigantische Spitzenprädatoren in Erscheinung, welche, ähnlich heutigen Killerwalen, als Generalisten Jagd auf Beutetiere aller Art machten. Dagegen war unter kleinen, urtümlichen Formen der Pliosaurier und bei den verwandten Plesiosauriern eine Spezialisierung auf kleine Beutetiere wie Fische und Kopffüßer weit verbreitet. Mit Luskhan itilensis aus dem Hauterivium von Russland beschreiben Fischer et al. in einer neuen Studie nun den ersten großen Thalassophonier mit Anpassungen an eine solche piscivore Lebensweise.

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