1600 Meter unter dem Meer

Unterwasservulkane spucken eine 300 Grad Celsius heiße Flüssigkeit aus, es wimmelt vor Leben und vor wertvollen Erzen ¬mit Kupfer, Gold oder Zink: Für Andrea Koschinsky ist der Kermadec-Bogen, eine Unterwassergebirgskette nördlich von Neuseeland, eine der spannendsten Regionen der Erde. Ende des Jahres bricht die Professorin für Geochemie an der Jacobs University erneut in den Pazifik auf, als Leiterin eines interdisziplinären Forschungsvorhabens.

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Ein neuer Megalosauridae aus dem Callovium Westfalens

Das jurassische Europa wird in der Paläontologie wohl mehr mit Meeresreptilien und eher weniger mit großen Raubsauriern verbunden. Doch eine ganze Reihe von Theropodenfunden enthüllen dennoch eine beachtliche Vielfalt, insbesondere bei den Megalosauridae des mittleren Jura. Mit Wiehenvenator albati beschrieben Rauhut und Kollegen kürzlich das wohl neueste Mitglied dieser Theropodenfamilie und einen der größten Landräuber Europas.

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Die Zukunft ausgestorbener Tierarten

Seit Langem wird die Wiederbelebung ausgestorbener Tierarten wie Mammut, Wollnashorn oder sogar Dinosauriern diskutiert. Die Sehnsucht nach dem “live Erleben” dieser prähistorischen Giganten spiegelt sich in Filmen wie Jurassic Park und Terra Nova wider. Und doch scheitern sämtliche dieser Projekte – entweder am Geld oder der schieren Unmöglichkeit, brauchbares Erbgut aus Fossilien und Moorleichen zu gewinnen.

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Sauerstoffzufuhr aus dem Erdinneren: ein Beitrag zur Entwicklung der Atmosphäre

Der Erdmantel, der unterhalb der rund 40 Kilometer dicken Erdkruste beginnt und bis in eine Tiefe von rund 2.900 Kilometern hinabreicht, ist keine statische Erdschicht. Seit der frühen Erdgeschichte gibt es die Mantelkonvektion: Heißes Material wandert aus dem Erdkern durch den Erdmantel nach oben in Richtung Erdkruste, während umgekehrt Material der Erdkruste in Richtung Erdkern absinkt. Ein internationales Forschungsteam mit Dr. Catherine McCammon vom Bayerischen Geoinstitut (BGI) der Universität Bayreuth berichtet jetzt in ‚Nature Geoscience‘, dass dieser Kreislauf die Trennung von Materialien fördert, die sich in Bezug auf ihre Dichte, ihr Gewicht und ihren Sauerstoffgehalt unterscheiden.

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