Neues Mineral in Tansania entdeckt

Im Zeitalter der rasanten globalen Kommunikation wundert es nicht, dass Wissenschaftler aus aller Welt für die Analyse des neuen Minerals eingeflogen wurden. Gefunden und benannt wurde der Merelaniit nach dem Merelani-Bergbaudistrikt, der für seine Tansanit- und Tsavorit-Vorkommen bekannt ist.

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Dinosaurier: Je veganer, desto größer?

Wer sich ausschließlich von Pflanzen ernährt, braucht einen größeren Magen als Fleischfresser, weil sich die faserreiche Nahrung nur schwer verdauen lässt. Diese Regel wurde bislang für Wirbeltiere angenommen. Doch die Studie eines internationalen Forscherteams unter Beteiligung der Universität Bonn zeigt: Der Lehrsatz lässt sich nur auf Säugetiere anwenden. Dinosaurier folgen dagegen ihren eigenen Regeln. Die Ergebnisse sind nun im „Journal of Anatomy” veröffentlicht.

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Neue Satellitentechnik verspricht große Fortschritte für die Gletscher-Forschung

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes haben Experten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) geholfen, eine neue Satelliten-Messmethode für die Beobachtung der großen Eismassen Grönlands und der Antarktis aus dem Weltall zu entwickeln. Tandem-L heißt ein neues Satellitenradar-System, das ab dem Jahr 2022 unter anderem dringend benötigte Daten zum Schrumpfen der Gletscher und Eisschilde in beiden Hemisphären liefern könnte. Über den Bau des Radars und den Start der gleichnamigen Satellitenmission berät der Wissenschaftsrat Ende November im Rahmen eines Begutachtungsverfahrens im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

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Trümmer von Schiaparelli entdeckt

Wie die Medien berichteten, missglückte bei der Raumsonde Schiaparelli das Landemanöver, sodass sie am 19. Oktober ungebremst auf der Oberfläche des Planten Mars einschlug. Nun entdeckte der Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) schwarze, von dunklen Strahlen umgebene Flecken, die aller Wahrscheinlichkeit nach die letzte Ruhestätte der Sonde markieren.

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Brotzeit für Bakterien: der organische Schwefel im Ozean

Während die Kreisläufe von Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor im Ozean gut verstanden sind, wissen Forschende bislang wenig über die Menge und den Abbau von Schwefel. Dazu gehört auch, welchen Einfluss Schwefel auf das Klima und Klimaveränderungen hat, wenn er aus Verbindungen freigesetzt wird. Mit der Rolle des Schwefels haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Kerstin Ksionzek und Prof. Dr. Boris Koch beschäftigt. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in der Zeitschrift Science veröffentlicht.

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