Teleocrater: Überraschendes von der Stammlinie der Dinosaurier

Eigentlich sind die groben Züge des Stammbaums innerhalb der Archosaurier inzwischen gut bekannt. Vor allem ist der Split in die zwei Hauptlinien der Avemetatarsalia (der Dinosaurier-Vogel-Linie) und der Pseudosuchia (oder auch: Crurotarsi; die Krokodil-Linie) allgemein akzeptiert. Was bislang aber nur unzureichend bekannt ist, ist die Stammlinie der Dinosaurier-Linie mit den basalen Verzweigungen der Avemetatarsalia. Die meisten dort einzuordnenden Formen besitzen entweder bereits eigene weitreichende Spezialisierungen oder sind nur bruchstückhaft bekannt. Beides kaschiert ein wenig, was denn nun wirklich der ursprüngliche Zustand dieser erfolgreichen Linie gewesen ist. Eine neue Entdeckung scheint nun etwas Licht ins Dunkel zu bringen und dabei auch Überraschungen parat zu haben. Der Name der neuen Art: Teleocrater rhadinus.

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Früher „dreiäugiger“ Archosaurier glich den späteren Dickschädel-Dinosauriern

Dinosaurier sind für ihre Formenvielfalt bekannt. Viele Morphotypen haben sich aber bereits viele Millionen Jahren davor auch unabhängig bei anderen Archosauromorphen entwickelt. Ein Team um Michelle Stocker von der University of Texas beschreibt jetzt einen neuen Archosaurier, der bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu Pachycephalosauriern („Dickschädel-Dinosaurier“) zeigt.

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Als Dinosaurier noch in der Minderheit waren – hohe Diversität bei den Archosauromorpha

Zu den bekanntesten Landtieren des Mesozoikums gehören Dinosaurier und Pterosaurier. Bevor diese sich allerdings ausbreiten konnten, wurde die Erde noch von ihren nahen Verwandten, den Archosauromorphen, bevölkert. Neue Ergebnisse zeigen jetzt, dass diese Welt der Archosauromorphen auch bereits eine hohe Formenvielfalt aufwies.

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