Moderner Mensch vs. Riesentier – Mega-Pflanzenfresser wurde vom Menschen verdrängt und ersetzt

Senckenberg-Wissenschaftler Hervé Bocherens hat das Aussterben von Mega-Herbivoren – pflanzenfressende Tiere über eine Tonne Gewicht – vor etwa 12.000 Jahren untersucht. Der Tübinger Wissenschaftler kommt zu dem Schluss, dass der moderne Mensch zum einen Aussterbegrund für die riesigen Landtiere war, zum anderen aber auch deren Ökosystemfunktionen zu Teilen übernommen hat. In seiner kürzlich im Fachjournal „Frontiers in Ecology and Evolution“ veröffentlichten Studie schlussfolgert er, dass eine Auswilderung von Großtieren in einigen Teilen der Welt einen positiven Aspekt bezüglich der Artenvielfalt haben könnte.

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Die Zukunft ausgestorbener Tierarten

Seit Langem wird die Wiederbelebung ausgestorbener Tierarten wie Mammut, Wollnashorn oder sogar Dinosauriern diskutiert. Die Sehnsucht nach dem “live Erleben” dieser prähistorischen Giganten spiegelt sich in Filmen wie Jurassic Park und Terra Nova wider. Und doch scheitern sämtliche dieser Projekte – entweder am Geld oder der schieren Unmöglichkeit, brauchbares Erbgut aus Fossilien und Moorleichen zu gewinnen.

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