Bayreuther Hochdruckforscher lösen Meteoriten-Rätsel

Eine Forschergruppe der Universität Bayreuth hat die langgesuchte Erklärung für den scheinbar widersprüchlichen Aufbau von Mond- und Mars-Meteoriten gefunden. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg, der European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) in Grenoble und mit weiteren Forschungspartnern in Lyon und Wien haben die Bayreuther Wissenschaftler um Prof. Dr. Dr. h.c. Leonid Dubrovinsky zeigen können, weshalb die Meteoriten auf engstem Raum Minerale enthalten können, deren Entstehungsbedingungen sich stark unterscheiden. Die in ‚Nature Communications‘ veröffentlichten Erkenntnisse geben der Meteoritenforschung insgesamt neue Impulse.

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Forscher entdecken großes Meteoriten-Streufeld in der Schweiz

Wissenschaftler des Naturhistorischen Museums der Burgergemeinde Bern und der Universität Bern haben mit einer Gruppe Meteoritensammlern ein bedeutendes Fallereignis in der Meteoriten-Forschung zu Tage gefördert. Ein großes Streufeld befindet sich auf dem Twannberg nahe der Stadt Biel im Kanton Bern. Bislang konnten Forscher und Sammler rund 600 Bruchstücke des sogenannten „Twannberg-Meteoriten“, der größte von acht Meteoriten-Funden in der Schweiz, finden.

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