Ungewöhnliche Ökologie eines neuen Pliosauriers aus der Unterkreide von Russland

Hochentwickelte Pliosaurier (Thalassophonea) zählen zu den ikonischsten Meeresreptilien des Mesozoikums und traten vom mittleren Jura bis in die frühe Oberkreide vor allem als große bis gigantische Spitzenprädatoren in Erscheinung, welche, ähnlich heutigen Killerwalen, als Generalisten Jagd auf Beutetiere aller Art machten. Dagegen war unter kleinen, urtümlichen Formen der Pliosaurier und bei den verwandten Plesiosauriern eine Spezialisierung auf kleine Beutetiere wie Fische und Kopffüßer weit verbreitet. Mit Luskhan itilensis aus dem Hauterivium von Russland beschreiben Fischer et al. in einer neuen Studie nun den ersten großen Thalassophonier mit Anpassungen an eine solche piscivore Lebensweise.

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Seltene Weichteilerhaltung bei einem Plesiosaurier

Plesiosaurier gehören zu den prominentesten mesozoischen Meeresreptilien. Sie sind durch einen umfangreichen „Fossil record“ der Wissenschaft und der Öffentlichkeit bekannt. Ein deutsch-niederländisch-mexikanisches Forscherteam unter der Leitung von Eberhard „Dino“ Frey hat nun einen neuen Fund eines Plesiosauriers aus Mexiko beschrieben, der nicht nur eine neue Art repräsentiert, sondern auch eine bemerkenswerte Weichteilerhaltung aufweist.

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