Lebten Vorfahren der Säugetiere unterirdisch?

Die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung kann Zellen und Erbsubstanz schädigen. Die Natur hat daher für einige Reparatursysteme gesorgt, ein besonders effizientes wird durch Licht gesteuert. Es ist ein altes System, das sich im Laufe der Evolution kaum geändert hat. Nahezu alle Organismen verfügen darüber. Nur den höheren Säugetieren, und damit auch dem Menschen, fehlt dieses lichtinduzierte Reparatursystem. Sie schützen sich mit einem weit weniger effizienten Mechanismus. Warum, ist bis heute unklar. Einem Team des KIT ist es nun in einem internationalen Forschungsprojekt gelungen, einige Antworten zu geben. 

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Kleine Fossilien zeigen: Miniaturisierung war unerlässlich für eine erfolgreiche Evolution

Der Ursprung moderner Säugetiere lässt sich mehr als 200 Millionen Jahre bis zum Zeitalter der Dinosaurier zurückverfolgen. Aber während die Dinosaurier sich zu den größten Landtieren entwickelten, verfolgten die Vorfahren aller modernen Säugetiere in den folgenden 150 Millionen Jahren eine ganz andere Strategie: sehr klein zu werden. Ein internationales Team von Wissenschaftlern aus dem Vereinigten Königreich und den USA hat mit moderner Computeranalyse untersucht, was mit dem Skelett unserer kleinen Säugetier-Vorfahren passiert ist.

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Säugetier-Vorläufer mit reptilartiger Reproduktionsform wirft Licht auf die Entwicklung des Gehirns

Verglichen mit dem Rest der Tierwelt haben Säugetiere die größten Gehirne und produzieren einige der kleinsten Nachkommen. Ein von Forscher der University of Texas at Austin neu beschriebenes Fossil eines ausgestorbenen Säugetier-Verwandten – und ihrer 38 Babys – ist einer der besten Beweise dafür, dass eine Schlüsselentwicklung in der Evolution der Moment war, als Säugetiere die Brutkraft gegen Gehirnpower eintauschten.

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Säugetier-Diversität vor und nach dem Massensterben

Massenaussterben haben in den letzten 30 Jahren ein großes Ausmaß an wissenschaftlicher Aufmerksamkeit erhalten. Noch immer sind nicht alle Fragen beantwortet. Ein Aspekt, der immer noch weiterer Erforschung bedarf ist tatsächlich die Auswirkung der Aussterbeereignisse auf die Artendiversität und wie sich die überlebenden Tiergruppen davon erholen. Knackpunkt für das Verständnis der Diversität vor und nach dem Ereignis ist dabei stets die Datenbasis. Ein neues Paper wirft hierauf ein Licht am Beispiel fossiler Säugetiere.

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Erste geflügelte Säugetiere aus der Jurazeit entdeckt

Zwei 160 Millionen Jahre alte in China entdeckte Säugetierfossilien zeigen, dass sich die Vorläufer der Säugetiere im Jura evolutionär dahingehend entwickelt haben, dass sie gleiten und in Bäumen leben konnten. Mit langen Gliedmaßen, langen Hand- und Fußfingern und flügelartigen Membranen, mit denen sie von Baum zu Baum gleiten konnten, sind Maiopatagium furculiferum und Vilevolodon diplomylos die ältesten bekannten Gleiter in der langen Geschichte der frühen Säugetiere.

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Warmblütigkeit bei Säugetieren: Die Isotopenspur

Ein gewissermaßen „heißes“ Forschungsthema ist bis heute der Ursprung der sogenannten „Warmblütigkeit“ bei Säugetieren und Vögeln. Während sich die Erforschung dieser Frage bei Vögeln überwiegend auf die Dinosaurier konzentriert, wird die Antwort darauf bei den Säugetieren in den Reihen der sogenannten „säugetierähnlichen Reptilien“ gesucht, die man fachlich korrekter als basale Synapsiden bezeichnen sollte. Der Nachweis von beginnender Warmblütigkeit ist aber gar nicht so einfach. Nach vielen Indizien wurde schon gefahndet, jetzt versucht sich eine französisch-südafrikanisch-chinesische Forschergruppe in einem neuen Paper an einem neuen Ansatz: Durch die Messung des Verhältnisses von Sauerstoffisotopen in Knochen und Zähnen.

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Dinosaurier: Je veganer, desto größer?

Wer sich ausschließlich von Pflanzen ernährt, braucht einen größeren Magen als Fleischfresser, weil sich die faserreiche Nahrung nur schwer verdauen lässt. Diese Regel wurde bislang für Wirbeltiere angenommen. Doch die Studie eines internationalen Forscherteams unter Beteiligung der Universität Bonn zeigt: Der Lehrsatz lässt sich nur auf Säugetiere anwenden. Dinosaurier folgen dagegen ihren eigenen Regeln. Die Ergebnisse sind nun im „Journal of Anatomy” veröffentlicht.

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