Säugetier-Diversität vor und nach dem Massensterben

Massenaussterben haben in den letzten 30 Jahren ein großes Ausmaß an wissenschaftlicher Aufmerksamkeit erhalten. Noch immer sind nicht alle Fragen beantwortet. Ein Aspekt, der immer noch weiterer Erforschung bedarf ist tatsächlich die Auswirkung der Aussterbeereignisse auf die Artendiversität und wie sich die überlebenden Tiergruppen davon erholen. Knackpunkt für das Verständnis der Diversität vor und nach dem Ereignis ist dabei stets die Datenbasis. Ein neues Paper wirft hierauf ein Licht am Beispiel fossiler Säugetiere.

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Erste geflügelte Säugetiere aus der Jurazeit entdeckt

Zwei 160 Millionen Jahre alte in China entdeckte Säugetierfossilien zeigen, dass sich die Vorläufer der Säugetiere im Jura evolutionär dahingehend entwickelt haben, dass sie gleiten und in Bäumen leben konnten. Mit langen Gliedmaßen, langen Hand- und Fußfingern und flügelartigen Membranen, mit denen sie von Baum zu Baum gleiten konnten, sind Maiopatagium furculiferum und Vilevolodon diplomylos die ältesten bekannten Gleiter in der langen Geschichte der frühen Säugetiere.

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Warmblütigkeit bei Säugetieren: Die Isotopenspur

Ein gewissermaßen „heißes“ Forschungsthema ist bis heute der Ursprung der sogenannten „Warmblütigkeit“ bei Säugetieren und Vögeln. Während sich die Erforschung dieser Frage bei Vögeln überwiegend auf die Dinosaurier konzentriert, wird die Antwort darauf bei den Säugetieren in den Reihen der sogenannten „säugetierähnlichen Reptilien“ gesucht, die man fachlich korrekter als basale Synapsiden bezeichnen sollte. Der Nachweis von beginnender Warmblütigkeit ist aber gar nicht so einfach. Nach vielen Indizien wurde schon gefahndet, jetzt versucht sich eine französisch-südafrikanisch-chinesische Forschergruppe in einem neuen Paper an einem neuen Ansatz: Durch die Messung des Verhältnisses von Sauerstoffisotopen in Knochen und Zähnen.

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Dinosaurier: Je veganer, desto größer?

Wer sich ausschließlich von Pflanzen ernährt, braucht einen größeren Magen als Fleischfresser, weil sich die faserreiche Nahrung nur schwer verdauen lässt. Diese Regel wurde bislang für Wirbeltiere angenommen. Doch die Studie eines internationalen Forscherteams unter Beteiligung der Universität Bonn zeigt: Der Lehrsatz lässt sich nur auf Säugetiere anwenden. Dinosaurier folgen dagegen ihren eigenen Regeln. Die Ergebnisse sind nun im „Journal of Anatomy” veröffentlicht.

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