Schallwellen offenbaren einen riesigen Diamantenspeicher tief im Inneren der Erde

Laut einer neuen Studie des MIT und anderer Universitäten kann es im Erdinneren mehr als eine Billiarde Tonnen Diamanten geben. Die neuen Ergebnisse dürften jedoch keinen Diamantenrausch auslösen. Die Wissenschaftler schätzen, dass die wertvollen Mineralien mehr als 100 Meilen unter der Oberfläche vergraben sind, viel tiefer als jede Bohrexpedition jemals erreicht hat.

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Tiefseeforschung und die Alpen – wie passt das zusammen?

Die Alpen bildeten sich vor ungefähr 130 Millionen Jahren, als die eurasische Erdplatte mit der afrikanischen Platte zusammenstieß. Noch immer sind im Alpenraum starke Kräfte im Untergrund aktiv. Was aber geschieht dort genau, wenn sich zwei Erdplatten aufeinander zubewegen? Diese Frage will das europäische Großprojekt AlpArray beantworten. Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel übernimmt dabei zusammen mit dem Institut de Physique de Globe aus Paris den marinen Teil. Am 7. Februar startet eine Expedition vor die Küsten Frankreichs und Norditaliens.

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Wie der Arktische Ozean salzig wurde

Der Arktische Ozean war einst ein gigantischer Süßwassersee. Erst als die Landbrücke zwischen Grönland und Schottland weit genug abgesunken war, strömte eine große Menge Salzwasser aus dem Atlantik ein. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts haben nun mit Hilfe eines Klimamodells nachvollzogen, wie dieser Prozess vonstattenging. Dadurch lässt sich die Geburt der Arktischen Zirkulation wie wir sie heute kennen auch erstmalig genauer beschreiben. Die Ergebnisse der Studie erscheinen nun im Fachmagazin Nature Communications.

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Indischer Subkontinent während Kontinentaldrift weniger isoliert als angenommen

Lange Zeit galt die Lehrmeinung, dass der Indische Subkontinent nach dem Zerfall Gondwanas isoliert durch den Ozean nach Norden driftete und sich durch diese Isolation eine einzigartige Flora und Fauna entwickelte. Paläontologen der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn liefern nun mithilfe winziger Mücken aus Bernsteinproben ein Indiz dafür, dass vor rund 54 Millionen Jahren ein Austausch von Lebewesen Europas, Asiens und Indiens möglich gewesen sein muss.

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Schwindendes Eis lässt die Alpen wachsen

Lange Zeit schloss man aus, dass das Abschmelzen der alpinen Eiskappe eine bedeutende Ursache für die heutige Anhebung der Alpen sein könnte. Ein internationales Team unter Beteiligung des GFZ-Wissenschaftlers Dirk Scherler und der GFZ-Wissenschaftlerin Taylor Schildgen konnte nun jedoch zeigen, dass das Eis, oder vielmehr sein Verschwinden nach Ende des LGM, für etwa 90 Prozent der heutigen Hebung verantwortlich ist.

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Erdbebenserien heben Küsten an

Eine neue Vorstellung von Vorgängen im Untergrund könnte erklären, wie schwere Erdbeben mit einer Magnitude größer als 7 (M>7) und die Hebung von Küsten miteinander zusammenhängen. Der Mechanismus hat Folgen für die Abschätzung des Erdbebenrisikos und der Tsunami-Gefahr für viele Regionen weltweit. Ein Team von internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter der Leitung von Vasiliki Mouslopoulou vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ stellt diese Überlegungen jetzt in der Fachzeitschrift „Tectonics“ vor. Demnach sind es Serien von schweren Erdbeben innerhalb eines geologisch kurzen Zeitraums, die die Küste in jenen Regionen anheben, wo sich eine Erdplatte unter eine andere schiebt (Subduktion).

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