Besaß T. rex Federn?

Dass die Vögel ein überlebender Teil der Dinosaurier sind und auch bereits andere Dinosaurier ein Federkleid besaßen, ist mittlerweile wissenschaftlicher Konsens. Auch für den wohl berühmtesten Dinosaurier, Tyrannosaurus rex, werden mitunter Federn postuliert. Doch eine neue Studie sät jetzt Zweifel durch die Beschreibung von Fossilien, die eindeutig eine von Schuppen bedeckte Haut zeigen. Heißt das jetzt, dass T.rex und seine Verwandten definitiv keine Federn hatten? So einfach ist das mal wieder nicht.

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Die gigantischen Dinosaurierfährten von Broome

Schon seit einiger Zeit ist der Broome-Sandstein aus der Unterkreide der Dampier-Halbinsel im Westen Australiens unter Freunden der Paläoichnologie bekannt. Bislang wurden aber von der gesamten Ichnofauna der Region nur Bruchteile wissenschaftlich beschrieben. In den vergangenen Jahren führte ein Team von Wissenschaftlern rund um Steven Salisbury von der University of Queensland eine detaillierte Bestandsaufnahme der Spuren durch, deren Ergebnisse vor kurzem im Journal of Vertebrate Palaeontology erschienen sind. Dabei konnte in über 400 Stunden Geländearbeit zwischen 11 und 21 unterschiedlichen Spurentypen unterschieden werden, darunter auch 6 neu beschriebene Ichnotaxa und die möglicherweise größten bekannten Fußabdrücke der Welt. Die Fundstelle ist damit weltweit einzigartig in ihrer Vielfältigkeit und gibt zudem Einblicke in die Faunenzusammensetzung im Unterkreidezeitlichen Australien.

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Weichteilerhaltung und Funktionelle Anatomie von Anchiornis

Anchiornis huxleyi ist einer der ältesten Vertreter der Paraves, einer Gruppe, die die Vögel und deren nächste Verwandte, etwa Dromaeosaurier, Troodontiden und die merkwürdigen Scansoriopterygidae umfasst. Außerdem entspricht seine Anatomie einem Zwischenstadium zwischen Vögeln und ursprünglicheren Theropoden. Inzwischen kennt man von diesem winzigen Raubsaurier eine großen Zahl fossiler Exemplaren aus der Tiaojishan-Formation (Oberjura von China). Mittels Laser-stimulierter Fluoreszenzanalyse gelang es einer neuen Studie, die Form der Weichgewebe dieses Schlüsseltaxons in der Vogelevolution zu rekonstruieren.

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Große anatomische Veränderungen während des Wachstums eines Ceratosauriers

Aufgrund seiner ungewöhnlichen Anatomie und speziell seiner Anpassungen an Pflanzennahrung gilt der ursprüngliche Noasauride Limusaurus inextricabilis seit seiner Beschreibung im Jahr 2009 als äußerst ungewöhnlicher Theropode. Die Beschreibung einer Wachstumsreihe dieser Art durch Wang und Kollegen zeigt, dass dies noch längst nicht alles ist: bei der Analyse von 19 Exemplaren unterschiedlicher Wachstumsphasen wurden insgesamt 78 Merkmale festgestellt, deren Ausprägung Altersabhängig war. Am bedeutendsten; Jungtiere der Art bildeten Zähne aus, während ältere Exemplare einen zahnlosen Schnabel besaßen.

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