Warmblütigkeit bei Säugetieren: Die Isotopenspur

Ein gewissermaßen „heißes“ Forschungsthema ist bis heute der Ursprung der sogenannten „Warmblütigkeit“ bei Säugetieren und Vögeln. Während sich die Erforschung dieser Frage bei Vögeln überwiegend auf die Dinosaurier konzentriert, wird die Antwort darauf bei den Säugetieren in den Reihen der sogenannten „säugetierähnlichen Reptilien“ gesucht, die man fachlich korrekter als basale Synapsiden bezeichnen sollte. Der Nachweis von beginnender Warmblütigkeit ist aber gar nicht so einfach. Nach vielen Indizien wurde schon gefahndet, jetzt versucht sich eine französisch-südafrikanisch-chinesische Forschergruppe in einem neuen Paper an einem neuen Ansatz: Durch die Messung des Verhältnisses von Sauerstoffisotopen in Knochen und Zähnen.

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Teleocrater: Überraschendes von der Stammlinie der Dinosaurier

Eigentlich sind die groben Züge des Stammbaums innerhalb der Archosaurier inzwischen gut bekannt. Vor allem ist der Split in die zwei Hauptlinien der Avemetatarsalia (der Dinosaurier-Vogel-Linie) und der Pseudosuchia (oder auch: Crurotarsi; die Krokodil-Linie) allgemein akzeptiert. Was bislang aber nur unzureichend bekannt ist, ist die Stammlinie der Dinosaurier-Linie mit den basalen Verzweigungen der Avemetatarsalia. Die meisten dort einzuordnenden Formen besitzen entweder bereits eigene weitreichende Spezialisierungen oder sind nur bruchstückhaft bekannt. Beides kaschiert ein wenig, was denn nun wirklich der ursprüngliche Zustand dieser erfolgreichen Linie gewesen ist. Eine neue Entdeckung scheint nun etwas Licht ins Dunkel zu bringen und dabei auch Überraschungen parat zu haben. Der Name der neuen Art: Teleocrater rhadinus.

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Schwanger vor 245 Millionen Jahren

Der Fossilbericht liefert nur gelegentlich verlässliche Informationen zur Fortpflanzungsbiologie ausgestorbener Arten. Zu den seltenen Funden gehören Fossilien, die Embryonen im Körper der Muttertiere zeigen. Aus einer chinesischen Fundstelle hat nun ein internationales Forscherteam rund um den namhaften Paläontologen Michael Benton ein Fossil beschrieben, dass unser Verständnis von der Verteilung verschiedener Fortpflanzungsmethoden im Stammbaum der Reptilien bedeutend erweitert.

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Triassisches Reptil hatte Vorderbeine wie ein Ameisenbär

Während der Trias haben besonders die Reptilien viele diverse Formen hervorgebracht. Neben wichtigen Gruppen wie Dinosauriern, Krokodilen oder Schildkröten entstanden auch eine Vielzahl anderer Morphotypen, die teilweise nur bis zum Ende der Trias überdauerten. Ein Team um Adam Pritchard beschreibt in diesem Zusammenhang nun neue Fossilien eines Drepanosauriers, die zeigen: das Reptil hatte große Ähnlichkeiten zu den heutigen Zwergameisenbären.

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Früher „dreiäugiger“ Archosaurier glich den späteren Dickschädel-Dinosauriern

Dinosaurier sind für ihre Formenvielfalt bekannt. Viele Morphotypen haben sich aber bereits viele Millionen Jahren davor auch unabhängig bei anderen Archosauromorphen entwickelt. Ein Team um Michelle Stocker von der University of Texas beschreibt jetzt einen neuen Archosaurier, der bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu Pachycephalosauriern („Dickschädel-Dinosaurier“) zeigt.

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Als Dinosaurier noch in der Minderheit waren – hohe Diversität bei den Archosauromorpha

Zu den bekanntesten Landtieren des Mesozoikums gehören Dinosaurier und Pterosaurier. Bevor diese sich allerdings ausbreiten konnten, wurde die Erde noch von ihren nahen Verwandten, den Archosauromorphen, bevölkert. Neue Ergebnisse zeigen jetzt, dass diese Welt der Archosauromorphen auch bereits eine hohe Formenvielfalt aufwies.

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