Ein ‘Schlüsselmoment’ für das Verständnis der Evolution der Wale

Wissenschaftler könnten bald das Fressverhalten ausgestorbener Delfin- und Walarten besser untersuchen. Ein Student der japanischen Universität Nagoya hat herausgefunden, dass der Bewegungsradius, den das Gelenk zwischen Kopf und Hals bei modernen Walen – einer Gruppe von Meeressäugern, zu der auch die Tümmler gehören – ermöglicht, genau die Art und Weise widerspiegelt, wie sich die Wale ernähren. Die Autoren der Studie, die im Journal of Anatomy veröffentlicht wurde, schlagen vor, dass diese neue Methode dazu beitragen könnte, die derzeitigen Einschränkungen bei der Bestimmung des Fressverhalten bereits ausgestorbener Wale zu überwinden.

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Was Krebstiere über das Verhalten ausgestorbener Wale verraten

Bartenwale nehmen jährlich große Strecke auf sich um nach ihrer Fortpflanzung in wärmeren Gefilden die nährstoffreichen Meere der Polarregionen zu erreichen. Eine Gruppe blinder Passagiere hilft Wissenschaftlern nun um zu klären ob ein derartiges Migrationsverhalten bereits bei den eiszeitlichen Vorfahren der heutigen Wale vorhanden war. Das Verhalten ausgestorbener Arten zu

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Vierbeiniger Ur-Wal mit otterähnlichen Merkmalen in Peru entdeckt

Cetacea, die Gruppe der Wale und Delfine, hat ihren Ursprung vor mehr als 50 Millionen Jahren in Südasien und stammt von einem kleinen, vierbeinigen, hufigen Vorfahren ab. Forscher, die über die Entdeckung eines vierbeinigen Ur-Wals berichten, der in 42,6 Millionen Jahre alten marinen Sedimenten entlang der Küste Perus gefunden wurde, haben nun neue Erkenntnisse über die Entwicklung der Wale und ihre Verbreitung in anderen Teilen der Welt.

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