Spence Shale (Idaho): Neu-entdeckte Art ausgestorbener Stachelhäuter liefert Erkenntnisse bezüglich evolutionärer Anpassung

In diesem Artikel wird die neu-entdeckte Art Totiglobus spencensis aus dem Spence Shale in Idaho (USA) vorgestellt. Es handelt sich um die erste Art der Klasse Edrioasteroidea die sich an Hartsubstraten befestigen konnte.

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Ein halbes Milliarde Jahre altes Fossil zeigt neue Hinweise darauf, wie das Leben auf dem Meeresgrund „explodierte“

Stephen Pates, Forscher an der University of Oxford, hat Geheimnisse aus den alten Ozeanen entdeckt. Mit Dr. Rudy Lerosey-Aubril von der New England University (Australien) hat er fossiles Material, das vor über 25 Jahren in den Bergen von Utah in den USA gesammelt wurde, genauestens untersucht. Die Ergebnisse, die jetzt in Nature Communications veröffentlicht wurden, zeigen weitere Beweise für die große Komplexität der ältesten Tierökosysteme der Erdgeschichte.

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Schatzkiste an äußerst detailierten Fossilien freigelegt

Ein Team von Wissenschaftlern der Universität Uppsala, Schweden, hat eine bislang verborgene Vielfalt an Mikrofossilien, die in Gestein an der Nordspitze Grönlands schlummerte, enthüllt. Die mikroskopisch kleinen Fossilien sind über eine halbe MIlliarde Jahre alt.

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Haben Meeresschwämme als „Ökosystem-Ingenieure“ die „Kambrische Explosion“ herbeigeführt?

Vor etwa 550 Millionen Jahren erscheinen innerhalb weniger Millionen Jahre nahezu alle heute lebenden Tierstämme auf der Erde. Diese als „Kambrische Explosion“ bekannte Ausbreitung von Mehrzellern in der Periode des Kambriums markiert den Beginn des „Phanerozoikums“, des Erdzeitalters „sichtbaren Lebens“.
Was diesen dramatischsten aller bisherigen Ökosystemwandel auf unserem Planeten so plötzlich auslöste, ist bis heute umstritten. Geologen wissen, dass zu diesem Zeitpunkt die Konzentration von freiem Sauerstoff in der Atmosphäre und im Meerwasser deutlich anstieg.

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Kasseler Gastwissenschaftler löst Geheimnis um kambrische Fossilien

Drei Fossilien aus dem Frühkambrium, die der Wissenschaft lange Zeit Kopfzerbrechen bereitet haben, gehören zu ein und demselben Ur-Tier. Das zeigen Untersuchungen neuer, über 500 Millionen Jahre alter Funde aus der sogenannten Chengjiang-Lagerstätte. Maßgeblich beteiligt war der Paläontologe Dr. Qiang Ou, Gastwissenschaftler bei Prof. Dr. Georg Mayer an der Universität Kassel. Die Entdeckung liefert neue Erkenntnisse über die Evolution der Artenvielfalt während der sogenannten kambrischen Explosion.

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Möglicherweise ältester Vorfahre aller Deuterostomia (Neumünder) entdeckt

Ein Team aus Paläontologen verschiedener Forschungseinrichtungen hat den möglicherweise ältesten Vorfahren aller Neumünder (Deuterostomia) in Gesteinsschichten aus der chinesischen Provinz Shaanxi gefunden. Die Schichten sind 540 Millionen Jahre alt und stammen somit aus dem tiefsten Unteren Kambrium. Bei dem millimetergroßen Fossil handelt es sich um einen Bewohner der Mesofauna (höchstens 1 mm große Organismen, die im Boden leben) mit sackartiger Gestalt und markantem dehnbaren Mund, aber ohne Anus.

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Die älteste bekannte Massenmigration

Eine Gruppe von Geologen meint, Hinweise auf einen Marsch von Trilobiten in Polonaise-Formation gefunden zu haben. Diese augenlosen Lebewesen seien blind dem vorangehenden über den Meeresboden gefolgt. Die daraus resultierenden langen Reihen erinnern auf unheimliche Art und Weise an die Migrationsketten der heute lebenden Hummer.

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