Extremer Meeresspiegelanstieg vor 130.000 Jahren

Steigende Meerestemperaturen trieben vor mehr als 100.000 Jahren das Abschmelzen der antarktischen Eisschilde an und verursachten einen extremen Anstieg des Meeresspiegels, wie eine neue internationale Studie unter Beteiligung der Universität Bonn zeigt. Nach Ansicht der Wissenschaftler geht die heutige Situation wieder in diese Richtung. Das massenhafte Abschmelzen des westantarktischen Eisschildes war eine Hauptursache für den hohen Meeresspiegel während einer Periode, die als letzte Zwischeneiszeit (Interglazial vor 129.000 bis 116.000 Jahren) bekannt ist.

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Unter der Altiplano-Hochebene verbirgt sich mehr als erwartet

Seismologen, die untersuchen wie sich neue kontinentale Kruste bildet, haben seismische Daten, die von einem breiten Streifen der südamerikanischen Altiplano Hochebene stammen, aus mehr als 20 Jahren zusammengesammelt und festgestellt, dass in den dortigen Prozessen weitaus mehr kontinetales Gestein gebildet wurde als bisher angenommen wurde.

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