Zweifingriger Oviraptor aus der Mongolei beschrieben

In der späten Kreidezeit, kurz vor dem Aussterben der Nicht-Vogel-Dinosaurier, erlebten manche ihrer Gruppen einen letzten Aufschwung in Biodiversität. Darunter waren auch die vogelähnlichen Oviraptoren. Ein neues Taxon namens Oksoko avarsan verfügt über lediglich zwei Finger und hatte damit eine andere Nische als seine dreifingrigen Verwandten. O. avarsan hilft Wissenschaftlern

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Neuer Baby-Raptor aus Alaska

Die Dinosaurier existierten überall, von den Tropen bis in die Polarregionen. Dennoch sind vor allem Theropodenfunde in der arktischen Prince-Creek-Formation (Alaska, USA) eine Seltenheit. Nun beschrieben Forscher einen partiellen Unterkiefer eines Dromaeosauriden aus der oberen Kreidezeit von dort. Der Fund gibt Aufschluss über das Verhalten von Dinosauriern in den Polarregionen

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Kannibalismus unter Allosauriern

Kannibalismus in der rezenten Tierwelt ist nichts ungewöhnliches. Bei fossilen Spezies ist er jedoch selten dokumentiert. Daher ist es umso ungewöhnlicher, dass man im Mygatt-Moore-Aufschluss (engl. Mygatt Moore Quarry oder kurz, MMQ) unter zahllosen Fossilien mit Bissspuren auch welche an Theropoden fand. Die Funde sind der erste Beleg von Kannibalismus

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Körper eines Theropoden, Schwanz eines Molchs: Wie der Spinosaurus sich im Wasser fortbewegte.

Hypothesen, nach welchen die Dinosaurier ihre schweren Körper nur im Wasser tragen konnten gelten heute als veraltet. Dennoch gibt es eine Dinosaurier-Art, bei welcher sich Forscher nicht sicher sind, ob sie aquatisch oder terrestrisch war. Diese Art ist der ungewöhnliche Spinosaurus aegyptiacus. Die Beschreibung eines neuen Schwanzfossils aus Marokko hilft

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Als Australien erblühte

Blütenpflanzen sind aus der heutigen Vegetation kaum wegzudenken. Erdgeschichtlich war die Pflanzenwelt jedoch die meiste Zeit frei von ihnen. Obwohl Landpflanzen bereits seit über 400 Millionen von Jahren dokumentiert sind, fassten Blütenpflanzen in Australien erst im Aptium, also vor ca. 125 bis 113 Millionen Jahren, Fuß. Wie und wann sie

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550 Millionen Jahre alter Wurm aus China zeigt Anfänge der Mobilität und Symmetrie

Egal ob Würmer, Wale oder Menschen, praktisch alle Tiere auf der Erde haben einen symmetrischen Körperbau. Doch warum? Vermutlich haben wir dieses Merkmal von einem gemeinsamen Vorfahren geerbt, der vor über 540 Millionen Jahren im Ediacarium lebte. Ein möglicher solcher Vorfahre ist der neulich entdeckte, wurmähnliche Yilingia spiciformis aus China.

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Neuer Prosauropode aus dem Unterjura von Südafrika

Bei den ganzen Dinosaurierfunden wundert es noch, wo wir überhaupt noch neue Urzeitkreaturen entdecken können. Im Fall der „neuen“ afrikanischen Sauropodomorphenart Ngwevu intloko musste man lediglich einen älteren Fund genauer betrachten. Professor Paul Barrett, seine Doktorandin Kimberley Chapelle und zwei weitere Forscher fanden diese Art, als sie ein angebliches Massospondylus-carinatus-Exemplar

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