Mbiresaurus raathi : Entdeckung und Benennung des ältesten bekannten Dinosauriers in Afrika

Ein internationales Team von Paläontologen unter der Leitung der Virginia Tech hat einen neuen, frühen Dinosaurier entdeckt und benannt. Das Skelett – das unglaublicherweise größtenteils intakt ist – wurde erstmals von einem Doktoranden des Fachbereichs Geowissenschaften der Virginia Tech und anderen Paläontologen im Laufe von zwei Ausgrabungen in den Jahren 2017 und 2019 gefunden. Der Fund dieses neuen Sauropodomorphen – eines langhalsigen Dinosauriers – mit dem neuen Namen Mbiresaurus raathi wurde heute in der Zeitschrift Nature veröffentlicht. Das Skelett ist das bisher älteste jemals in Afrika gefundene Dinosaurierskelett. Das Tier war schätzungsweise zwei Meter lang und hatte einen langen Schwanz. Es wog zwischen 9 und 30 Kilo. Das Skelett, dem nur ein Teil der Hand und Teile des Schädels fehlen, wurde im Norden Simbabwes gefunden.

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Als Säugetiere Dinosaurier fraßen: Älteste Bissspuren entdeckt

Die Halsrippe eines Langhals-Sauriers aus dem Nordwesten Chinas liefert den bisher ältesten bekannten Beleg dafür, dass sich frühe Säugetiere vor rund 160 Millionen Jahren von Dinosaurierfleisch ernährten. Ein Forschungsteam unter der Leitung von Professor Hans-Ulrich Pfretzschner aus den Geowissenschaften der Universität Tübingen entdeckte Bissspuren von einem Säugetier in der Größe einer heutigen Spitzmaus auf einem Knochenbruchstück von einem rund 20 Meter langen und mehrere Tonnen schweren Sauropoden. Die Forscherinnen und Forscher gehen davon aus, dass sich die Säuger von Aas ernährten; nur so konnten die Kleinen die Großen fressen.

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Konservierte Knorpelzellen, Chromosomen und DNA in 75 Millionen Jahre altem Entenschnabel-Saurier-Baby entdeckt

Forscher der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und der North Carolina State University haben Beweise für konservierte Fragmente von Proteinen und scheinbaren Chromosomen innerhalb isolierter zellähnlicher Mikrostrukturen im Knorpel eines Entenschnabel-Saurierbabys gefunden. Die Ergebnisse unterstützen die Idee, dass diese ursprünglichen Moleküle für Dutzende von Millionen von Jahren persistieren können.

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Der erste Tag des großen Sterbens

Als der Asteroid, der die Dinosaurier auslöschte, auf den Planeten einschlug, setzte der Einschlag Wälder in Brand, löste Tsunamis aus und stieß so viel Schwefel in die Atmosphäre, dass er die Wärme der Sonne in der Atmosphäre blockierte. Dies führte zu einer massiven globalen Abkühlung, die letztlich zum Verhängnis und zum Aussterben der Dinosaurier und einem Großteil des damaligen Lebens führte. Nun konnten Forscher der University of Texas at Austin die ersten 24 Stunden des großen Sterbens rekonstruieren.

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Hören wie ein Dinosaurier

Krokodile benutzen genau wie Vögel neuronale Karten, um die Richtung von Geräuschen zu orten. Das haben Dr. Lutz Kettler von der Technischen Universität München (TUM) und Prof. Catherine Carr von der University of Maryland in einer neuen Studie herausgefunden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass auch Dinosaurier diese Strategie nutzten – und geben Einblick in evolutionäre Mechanismen.

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Forscher untersuchen die ältesten Dinosaurier-Eier

Die ältesten Dinosaurier-Eier hat nun ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Robert Reisz von der University of Toronto Mississauga und unter Beteiligung von Martin Sander von der Universität Bonn untersucht. Sie sind rund 195 Millionen Jahre alt und stammen aus Argentinien, China und Südafrika. Die Eier und Eierschalen stammen allesamt von langhalsigen Sauropoden, die sich von Pflanzen ernährten und rund vier bis acht Meter groß waren. Die Saurier waren damals erstaunlich häufig und weit über die Erde verbreitet.

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Riesige Saurierspuren in Queensland entdeckt

Eine gut erhaltene Dinosaurierspur, die von drei verschiedenen Arten von Dinosauriern durchzogen ist, wurde in Winton im zentralen Westen von Queensland entdeckt. Die Entdeckung wurde heute von der Queensland Tourism Industry Development Ministerin Kate Jones bekannt gegeben. Der Swinburner Paläontologe Dr. Stephen Poropat leitet das Forschungsteam des Australian Age of Dinosaurs Museum in Winton, wo die Fußspuren ausgestellt werden. Er erklärt, dass es unglaublich selten ist, dass drei große Dinosauriergruppen – Sauropoden, Ornithopoden und Theropoden – auf derselben Trackwayfläche erhalten und zu sehen sind.

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Flexibler Kopf vom König der Schreckensechsen – Fleischfressender Dinosaurier besaß einzigartigen Schädel

Senckenberg-Wissenschaftler Ingmar Werneburg hat mit einem internationalen Team erstmalig die Schädelkonstruktion des Tyrannosaurus rex untersucht. Mit Hilfe einer „Anatomischen Netzwerk Analyse“ zeigen sie in ihrer heute im Fachjournal „Scientific Reports“ erschienenen Studie, dass die Schädelstruktur des fleischfressenden Dinosauriers sehr komplex war. Verschiedene Knochenmodule führten zu einer Flexibilität des Schnauzenteils, welche beim Zerlegen von Beutetieren hilfreich war.

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