Uralte Plattentektonik als Schlüssel zu seltenen Rohstoffen

Seltene Erden sind unverzichtbar für moderne Technologien – von Elektroautos über Windkraftanlagen bis hin zu Smartphones und Verteidigungssystemen. Doch obwohl ihr Bedarf stetig wächst, ist es nach wie vor schwierig, wirtschaftlich nutzbare Lagerstätten zu finden. Eine neue Studie zeigt nun, dass der Schlüssel zu diesen Rohstoffen tief in der Erdgeschichte liegt.

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Plattentektonik ausgelöst durch Extraterrestrische Einschläge

Unter den größten unbeantworteten Fragen der Geowissenschaften ist und bleibt, die Frage wann und wie sich die Erde von dem heißen Urbrei in einen steinigen Planeten verwandelt hat, dessen Oberfläche ständig durch Plattentektonik erneuert wird. Eine neue Studie deutet darauf hin, dass dieser Übergang vermutlich durch Einschläge von außen ausgelöst werden konnte.

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Detektivarbeit im afrikanischen Grabenbruch

Grabenbrüche sind riesige Risse auf der Oberfläche unseres Planeten, an denen sich Kontinente zerteilen und neue Ozeane entstehen können. Obwohl sie das Klima und die Biosphäre mancher Regionen mitbestimmen und möglicherweise sogar die Evolution der Menschenvorfahren beeinflusst haben, sind sie nur unzureichend verstanden. In einer nun erschienenen Studie hat ein internationales Team von Forschenden neues Licht auf die jüngere Entwicklung des afrikanischen Grabenbruchs geworfen. Durch Feldforschung und Analysen von Vulkangestein, Erdbebenverteilungen und Oberflächenformen, konnte es die geologische Geschichte eines fast unbekannten Sektors des afrikanischen Grabenbruchs rekonstruieren.

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Schallwellen offenbaren einen riesigen Diamantenspeicher tief im Inneren der Erde

Laut einer neuen Studie des MIT und anderer Universitäten kann es im Erdinneren mehr als eine Billiarde Tonnen Diamanten geben. Die neuen Ergebnisse dürften jedoch keinen Diamantenrausch auslösen. Die Wissenschaftler schätzen, dass die wertvollen Mineralien mehr als 100 Meilen unter der Oberfläche vergraben sind, viel tiefer als jede Bohrexpedition jemals erreicht hat.

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Tiefseeforschung und die Alpen – wie passt das zusammen?

Die Alpen bildeten sich vor ungefähr 130 Millionen Jahren, als die eurasische Erdplatte mit der afrikanischen Platte zusammenstieß. Noch immer sind im Alpenraum starke Kräfte im Untergrund aktiv. Was aber geschieht dort genau, wenn sich zwei Erdplatten aufeinander zubewegen? Diese Frage will das europäische Großprojekt AlpArray beantworten. Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel übernimmt dabei zusammen mit dem Institut de Physique de Globe aus Paris den marinen Teil. Am 7. Februar startet eine Expedition vor die Küsten Frankreichs und Norditaliens.

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Unter der Altiplano-Hochebene verbirgt sich mehr als erwartet

Seismologen, die untersuchen wie sich neue kontinentale Kruste bildet, haben seismische Daten, die von einem breiten Streifen der südamerikanischen Altiplano Hochebene stammen, aus mehr als 20 Jahren zusammengesammelt und festgestellt, dass in den dortigen Prozessen weitaus mehr kontinetales Gestein gebildet wurde als bisher angenommen wurde.

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Wie der Arktische Ozean salzig wurde

Der Arktische Ozean war einst ein gigantischer Süßwassersee. Erst als die Landbrücke zwischen Grönland und Schottland weit genug abgesunken war, strömte eine große Menge Salzwasser aus dem Atlantik ein. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts haben nun mit Hilfe eines Klimamodells nachvollzogen, wie dieser Prozess vonstattenging. Dadurch lässt sich die Geburt der Arktischen Zirkulation wie wir sie heute kennen auch erstmalig genauer beschreiben. Die Ergebnisse der Studie erscheinen nun im Fachmagazin Nature Communications.

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Indischer Subkontinent während Kontinentaldrift weniger isoliert als angenommen

Lange Zeit galt die Lehrmeinung, dass der Indische Subkontinent nach dem Zerfall Gondwanas isoliert durch den Ozean nach Norden driftete und sich durch diese Isolation eine einzigartige Flora und Fauna entwickelte. Paläontologen der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn liefern nun mithilfe winziger Mücken aus Bernsteinproben ein Indiz dafür, dass vor rund 54 Millionen Jahren ein Austausch von Lebewesen Europas, Asiens und Indiens möglich gewesen sein muss.

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