Alchemie im Erdmantel: Warum Subduktionszonen die Goldküchen der Erde sind

Wie entsteht Gold im Erdinneren, und warum konzentriert es sich ausgerechnet entlang vulkanischer Inselbögen? Eine Studie unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigt am Beispiel des Kermadec-Inselbogens im Südpazifik, dass mehrstufige Schmelzprozesse im wasserreichen Erdmantel Gold gezielt anreichern. Die Studie erklärt, weshalb viele der weltweit reichsten Lagerstätten mit Subduktionszonen verknüpft sind – jenen Regionen, in denen ozeanische Platten in die Tiefe abtauchen. Die Ergebnisse sind jetzt im Fachmagazin Nature Communications Earth & Environment erschienen.

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Bakterien verdauen giftige Metalle und bilden dabei Gold

Für die meisten Lebewesen sind größere Mengen von Schwermetallen, wie Kupfer oder Gold, giftig. Nicht für das Bakterium C. metallidurans: Es hat einen Weg gefunden, aus einem Schwermetall-Gemisch wertvolle Spurenelemente zu beziehen, ohne sich dabei selbst zu vergiften. Ein interessanter Nebeneffekt: Dabei bildet es winzige Goldnuggets. Welche molekularen Prozesse dabei in den Bakterien ablaufen, hat nun ein Forscherteam der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Technischen Universität München (TUM) und der australischen Universität Adelaide herausgefunden. Ihre Ergebnisse stellt die Gruppe in der renommierten Fachzeitschrift „Metallomics“ der Royal Society of Chemistry vor.

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