Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier

Ein internationales Paläontologen-Team, zu dem auch SNSB-Forscher Oliver Rauhut gehört, findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden). Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der angesehenen wissenschaftlichen Zeitschrift “Proceedings of the Royal Society of London“.

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Langhals-Dinos rotierten ihre Vorderfüße zur Seite

Langhals-Dinosaurier (Sauropoden) konnten ihre Vorderfüße sowohl nach vorne als auch zur Seite ausrichten. Die Fußstellung hing dabei von der Geschwindigkeit und dem Massenschwerpunkt der Tiere ab. Ein internationales Forscherteam untersuchte mit modernsten Methoden zahlreiche Sauropoden-Fußspuren in Marokko am Fuß des Atlas-Gebirges. Durch Vergleich mit anderen Spuren von Sauropoden ermittelten die Wissenschaftler, wie sich die langhalsigen Tiere vorwärts bewegt haben. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal „Journal of Vertebrate Paleontology“ veröffentlicht.

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Neu beschriebene Fossilien könnten zeigen, warum einige Dinosaurier so groß wurden

Zu der Zeit, als die Dinosaurier ausstarben, waren pflanzenfressende Sauropoden zu gigantischen Ausmaßen angewachsen. Mit einem Gewicht von bis zu 100 Tonnen sind die Langhals-Giganten die größten Landtiere, die jemals auf der Erde unterwegs waren. Wie sie allerdings so groß werden konnten, obwohl ihre Vorfahren klein genug waren, um sie in einem modernen Streichelzoo packen zu können, ist bis heute ein Geheimnis geblieben. Eine neue, detaillierte anatomische Beschreibung eines gut erhaltenen Sauropodenfossils aus Nordamerika könnte Paläontologen helfen, das Rätsel zu lösen. Es ist so groß wie ein Auto.

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Ein riesiger Donnerschlag in der Morgendämmerung: Ledumahadi mafube – Südafrikas neuer Jura-Riese

Ein Team internationaler Wissenschaftler, angeführt von Professor Jonah Choiniere von der University of the Witwatersrand, beschrieb eine neue Art eines riesigen Dinosauriers, der in der Nähe von Clarens gefunden wurde. Der pflanzenfressende Dinosaurier, Ledumahadi mafube getauft, wog 12 Tonnen und war an der Hüfte schon etwa vier Meter hoch. Gedimahadi Mafube war das größte Landtier auf der Erde, als es vor fast 200 Millionen Jahren lebte. Er war etwa doppelt so groß wie ein heute lebender großer afrikanischer Elefant.

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