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Die Schweizer Alpen wachsen weiter in die Höhe

Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Bern erbringt erstmals den Nachweis, dass die Schweizer Alpen schneller angehoben als abgetragen werden – und somit noch weiter in die Höhe wachsen. Dafür haben die Forschenden die Abtragung der Alpen mit Hilfe von Isotopen, die durch kosmische Strahlung gebildet werden, im Sand von mehr als 350 Flüssen im ganzen Alpenraum gemessen.

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Neue Deformationszone im Ostafrikanischen Grabensystem entdeckt

Der afrikanische Kontinent teilt sich entlang des divergierenden Ostafrikanischen Grabensystems, welches sich vom Afar-Dreieck im Norden Äthiopiens bis nach Madagaskar erstreckt, langsam in mehrere große und kleine tektonische Blöcke. Das Auseinanderbrechen Afrikas ist eine anhaltende Fortsetzung der tektonischen Teilung des Superkontinentes Pangea vor etwa 200 Millionen Jahren. Nun fand ein internationales Forscherteam heraus, dass der Verlauf des Ostafrikanischen Grabensystems deutlich ausgedehnter ist als bislang angenommen.

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Manche mögen‘s heiß: Globale Erwärmung als Motor für Evolution der Langhalssaurier

Ein internationales Paläontologen-Team, zu dem auch SNSB-Forscher Oliver Rauhut gehört, findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden). Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der angesehenen wissenschaftlichen Zeitschrift “Proceedings of the Royal Society of London“.

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Identische Entwicklung isolierter Lebewesen

Paläontologen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Universität Calgary (Kanada) haben einen neuen Beleg für parallele Evolutionen geliefert: Conodonten – frühe Wirbeltiere aus der Zeit des Perm – haben sich in nahezu identischer Weise an neue Lebensräume angepasst, obwohl sie geografisch voneinander getrennt lebten. Die Forschenden konnten das anhand fossiler Zähne nachweisen, die sie an verschiedenen Orten der Erde gefunden hatten. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B vorgestellt.

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Studie widerlegt: Keine Erdbebenvorhersagen aus Tierverhalten

Mittels mathematischer Statistik zeigen Forscher der Universität Potsdam und des Helmholtz-Zentrums Potsdam, dass basierend auf den vorliegenden Daten zu Tierverhalten erfolgreiche Erdbebenvorhersagen nicht möglich sind. In einem aktuellen Kommentar wird damit die Kernaussage einer vielbeachteten Studie der Universität Konstanz und des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie widerlegt.

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Sonnensystem entstand in weniger als 200.000 Jahren

Die Entstehung des Sonnensystems liegt zwar schon lange zurück, aber es war kein außergewöhnlich langer Prozess, wie Forscher der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen herausfanden. Nach den Erkenntnissen der Wissenschaftler dauerte der Entstehungsprozess weniger als 200.000 Jahre. Die Studie ist in dem Fachmagazin “Science” erschienen.

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Darstellung im atomaren Maßstab: Neuer Ansatz zur Pyrit-Oxidation

Pyrit oder Katzengold ist ein weit verbreitetes Mineral, das schnell mit Sauerstoff reagiert, wenn es Wasser oder Luft ausgesetzt ist, wie z.B. bei Bergbaubetrieben, und zu einer sauren Minenentwässerung führen kann. Es ist jedoch nur wenig über die Oxidation von Pyrit in nicht abgebautem Gestein tief unter der Erde bekannt. Ein neuer, mehrstufiger Ansatz zur Untersuchung der Pyritoxidation tief unter der Erde lässt vermuten, dass Bruchstellen und Erosion an der Oberfläche die Geschwindigkeit der Oxidation bestimmen. Wenn die Oxidation langsam vor sich geht, wird die Säurebildung vermieden und stattdessen Eisenoxid-“Fossilien” zurückgelassen.

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Zirkonkristalle offenbaren die Gefahr schlafender Vulkane

Die meisten aktiven Vulkane auf der Erde schlafen. Das bedeutet, dass sie seit Hunderten oder gar Tausenden von Jahren nicht mehr ausgebrochen sind und von der lokalen Bevölkerung normalerweise nicht als gefährlich angesehen werden. Ein Team von Vulkanologen der Universität Genf (UNIGE) hat in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg in Deutschland eine Technik entwickelt, die das verheerende Potenzial von Vulkanen vorhersagen kann.

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