Das Klima und die Farbe des Bodens

Welcher Boden in einer betrachteten Lokalität vorliegt hängt von äußerst vielen miteinander in Wechselwirkung tretenden sog. „bodenbildenden Faktoren“ ab. Als einer dieser Faktoren ist das Klima zu betrachten, welches auf das System Boden über die Variablen Niederschlag, Verdunstung und Verwitterung der im Boden vorhandenen Minerale einwirkt. Weiter wird die Wachstumsrate der Biota vom Klima bestimmt, wodurch wiederum die Geschwindigkeit der Bodenentwicklung beeinflusst wird.
Dass all diese Prozesse zusammengenommen letztlich die Farbe des Bodens bestimmen, soll kurz an einigen Beispielen gezeigt werden.

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Taifune im Pazifik werden immer stärker

Taifun Haiyan, auf den Philippinen Yolanda genannt, war einer der stärksten Taifune aller Zeiten. So wie Haiyan trafen in den letzten Jahren viele starke Taifune den Südosten von Asien. Eine Studie belegte nun, dass die Zahl der schweren Wirbelstürme in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Besonders eine Meeresregion war vom Anstieg betroffen.

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Neue Erklärung für Erdbeben am Mississippi

Sie gehören zu den stärksten Erdbeben in der Historie von Nordamerika. Die Erdbebensequenz von New Madrid in den Jahren 1811 und 1812 traf mehrere Staaten am Unterlauf des Mississippi. Aufgrund ihrer Lage in Mitten der Nordamerikanischen Platte ist ihr Ursprung bis heute nicht restlos geklärt. Eine neue Studie des United States Geological Survey (USGS) liefert einen neuen Ansatz, der auch bei der Prognose zukünftiger Erdbeben helfen kann.

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Ältestes Fossil eines Riesenmaulhais

Riesenmaulhaie sind eine Seltenheit in den heutigen Weltmeeren und aufgrund ihrer späten Entdeckung immer noch regelrechte Phantome. Noch weniger bekannt ist allerdings über die Evolutionsgeschichte dieser merkwürdigen Haie, die wie alle Knorpelfische nur selten großartige Fossilien hinterlassen. Shimada & Ward beschreiben anhand eines einzelnen, kleinen Zahns aus dem Eozän von Dänemark die bislang älteste bekannte Art der Riesenmaulhaie.

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Neue Theorie könnte Kohlenstoffgehalt des Erdmantels erklären

In der Kruste und im Mantel der Erde gibt es heute mehr Kohlenstoff, als chemische Vorgänge der frühen Bildungsphase der Erde dies theoretisch zulassen. Kohlenstoff ist ein siderophiles, also eisenliebendes, Element. Währen der Bildung des eisenhaltigen Kerns hätte das heute lebenswichtige Element also in den Kern wandern müssen. Das ist aber nicht geschehen, da der Erdmantel heute noch etwa 115 ppm Kohlenstoffanteile besitzt. Dieser Kohlenstoff dürfte gar nicht mehr existieren. Und selbst wenn es durch irgendeinen Mechanismus nicht zu einer Differentiation zum Kern hin gab, hätte der vorhandene Kohlenstoff verdampfen müssen. Kohlenstoff hat eine Siedetemperatur von 4.827 °C. Wie kann sich heute noch so viel Kohlenstoff im Mantel und im Kern aufhalten?

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Fossile Vögel in Messel – Vogelfüße bezeugen Krokodilangriffe vor 47 Mill. Jahren

Senckenberg-Ornithologe Dr. Gerald Mayr hat bisher unbeschriebene fossile Vogelfüße aus dem UNESCO Weltnaturerbe Grube Messel untersucht. In der kürzlich im Senckenberg-Fachjournal „Palaeobiodiversity and Palaeoenvironments“ erschienenen Studie zeigt er, dass die Vögel wahrscheinlich durch Krokodilangriffe ums Leben kamen. Zudem belegen die fossilen Bein- und Fußknochen, dass die Vogelfauna Messels vor 48 Millionen Jahren artenreicher war, als bisher vermutet.

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Entstehung der einzigartigen Kraterlandschaft auf Phobos entschlüsselt

Unser Nachbarplanet Mars hat zwei Monde: Phobos und Daimos. Sie wurden von den Gravitationskräften des Mars aus ihrer Umlaufbahn gezogen und umkreisen seitdem den Mars in je einer Entfernung von etwa 23.436 km (Deimos) und 9.377 km (Phobos). Nach neuesten Erkenntnissen steht fest, dass Phobos aufgrund der Anziehungskräfte irgendwann auseinaderbrechen und so einen Ring um den Mars bilden wird. Allerdings gab es bislang noch eine Besonderheit auf der Obefläche von Phobos, für die die Wissenschaftler bislang keine schlüssige Erklärung hatten.

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