Warum alte Vulkane mehrere Schlote brauchen

Vulkane stellen eines der beeindruckendsten geologischen Phänomene dar. Ihre Ausbrüche sind in vielen Fällen schön anzusehen, können aber auch Tod und Zerstörung verursachen. Deswegen ist es für die Bewohner vulkanischer Gebiete wichtig, bevorstehende Eruptionen frühzeitig zu erkennen. Doch nicht nur der genaue Zeitpunkt der Eruption gibt Rätsel auf. Vor allem beim Ätna in Italien wissen Forscher nicht mal, wo die nächste Eruption genau stattfindet.

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1600 Meter unter dem Meer

Unterwasservulkane spucken eine 300 Grad Celsius heiße Flüssigkeit aus, es wimmelt vor Leben und vor wertvollen Erzen ¬mit Kupfer, Gold oder Zink: Für Andrea Koschinsky ist der Kermadec-Bogen, eine Unterwassergebirgskette nördlich von Neuseeland, eine der spannendsten Regionen der Erde. Ende des Jahres bricht die Professorin für Geochemie an der Jacobs University erneut in den Pazifik auf, als Leiterin eines interdisziplinären Forschungsvorhabens.

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Lithologie bestimmt Methan-Freisetzung am Meeresgrund

Durch den Klimawandel erwärmen sich die Meere. Besonders im Nordatlantik zeigen die steigenden Temperaturen Auswirkungen. An den Kontinentalhängen dort lagern riesige Vorkommen an Methanhydraten, kristalline, im Sediment gebundene Formen des Gases Methan. Diese könnten durch steigende Temperaturen destabilisiert werden. Forscher entdeckten nun, dass andere Faktoren bestimmen, ob Methan freigesetzt werden, oder nicht.

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Sauerstoffzufuhr aus dem Erdinneren: ein Beitrag zur Entwicklung der Atmosphäre

Der Erdmantel, der unterhalb der rund 40 Kilometer dicken Erdkruste beginnt und bis in eine Tiefe von rund 2.900 Kilometern hinabreicht, ist keine statische Erdschicht. Seit der frühen Erdgeschichte gibt es die Mantelkonvektion: Heißes Material wandert aus dem Erdkern durch den Erdmantel nach oben in Richtung Erdkruste, während umgekehrt Material der Erdkruste in Richtung Erdkern absinkt. Ein internationales Forschungsteam mit Dr. Catherine McCammon vom Bayerischen Geoinstitut (BGI) der Universität Bayreuth berichtet jetzt in ‚Nature Geoscience‘, dass dieser Kreislauf die Trennung von Materialien fördert, die sich in Bezug auf ihre Dichte, ihr Gewicht und ihren Sauerstoffgehalt unterscheiden.

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