Grönland verliert mehr Eis als gedacht

Der Eismassenverlust Grönlands ist größer als angenommen. Das zeigt eine Studie eines Teams von Forscherinnen und Forschern, an der auch Kevin Fleming vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und Ingo Sasgen vom Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven beteiligt waren. Die Veröffentlichung in SCIENCE Advances belegt, dass bei der Bestimmung der Eismassenbilanz Grönlands mit der Satellitenmission GRACE die so genannte viskoelastische Hebung der Erdkruste nicht korrekt modelliert und abgezogen wurde. Damit steigt der Wert für die Eisverluste von 253 auf 272 Milliarden Tonnen pro Jahr (von 2004 bis 2015).

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Taifune im Pazifik werden immer stärker

Taifun Haiyan, auf den Philippinen Yolanda genannt, war einer der stärksten Taifune aller Zeiten. So wie Haiyan trafen in den letzten Jahren viele starke Taifune den Südosten von Asien. Eine Studie belegte nun, dass die Zahl der schweren Wirbelstürme in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Besonders eine Meeresregion war vom Anstieg betroffen.

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180 Jahre anthropogener Einfluss auf das Klima

Einer Studie der Australian National University zufolge stellt der Klimawandel kein Problem allein des 20. Jahrhunderts dar, sondern begann schon zu Beginn der Industriellen Revolution. Die Wissenschaftler untersuchten Jahresringe an Bäumen und analysierten Klimadiagramme mehrerer tausend Jahre, um natürliche und humaninduzierte Erwärmung voneinander unterscheiden zu können.

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Klimawandel bedroht Dolomiten

Einer der größten Erdrutsche der vergangenen Jahre hat sich am Wochenende in den Italienischen Alpen ereignet. Dabei stürzten fast 500.000 Kubikmeter Gestein in ein Tal. Geologen sehen dieses Ereignis als Folge des Klimawandels und fürchten, dass die gesamten Dolomiten in Zukunft betroffen sein könnten.

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