Chicxulub: Zwei Jahre Dunkelheit?

Ungeheure Mengen von Ruß, die nach dem massiven Chicxulub-Einschlag vor 66 Millionen Jahren in die Luft gelangten, haben die Erde für fast zwei Jahre in Dunkelheit getaucht. Das sagen neue Forschungsergebnisse der NCAR/UCAR. Die Photosynthese wurde heruntergefahren, der Planet kühlte drastisch ab. Diese Ereignisse haben immens zum Massenaussterben beigetragen. Der Ereignis-zeitraum wird heute als Kreide-Paläogen-Grenze bezeichnet und steht für das fünfte und bislang letzte der großen Massenaussterbeereignisse der Erdgeschichte.

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Europäischer Teufel: Fossil eines fleischfressenden Beuteltierverwandten in Europa entdeckt

Wissenschaftler haben fossile Überreste eines neuen fleischfressenden Säugetiers in der Türkei entdeckt. Es ist eines der größten Beuteltiere, das jemals auf der nördlichen Hemisphäre entdeckt wurde. Die Ergebnisse von Dr. Robin Beck von der University of Salford in Großbritannien und Dr. Murat Maga von der University of Washington, die das Fossil entdeckt haben, werden heute in der Zeitschrift PLoS ONE veröffentlicht.

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Geheimnis gelöst! Wie erschienen die ersten Tiere auf der Erde?

Ein von der Australian National University (ANU) geführtes Forschungsteam hat das Geheimnis um das Auftreten der ersten Tiere auf der Erde gelüftet – Ein entscheidender Moment für unseren Planeten, ohne den das Leben, wie wir es heute kennen, nicht existieren würde. Die Forschungergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe der Nature veröffentlicht und zudem diese Woche auf der Goldschmidt-Konferenz in Paris präsentiert.

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Die Klima- und Umweltvariabilität der letzten 300.000 Jahre am Beispiel eines Sees in Schöningen

Ein ehemaliger See im ostniedersächsischen Braunkohletagebau Schöningen hat sich zu einem Eldorado für nationale und internationale Wissenschaftler entwickelt. Der hervorragende Erhaltungszustand der altsteinzeitlichen Funde dort bietet den Forschern beste Voraussetzungen, um die damalige Klimaentwicklung, die Umwelt und die Fähigkeiten der Frühmenschen zu untersuchen. Auch Professor Dr. Brigitte Urban von der Leuphana Universität Lüneburg ist mit einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt an der Arbeit beteiligt.

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Sieben Exemplare einer neu entdeckten, 100 Millionen Jahre alten Blüte im Bernstein gefunden

Zu einer Zeit, als Dinosaurier durch die Kiefernwälder der Oberkreide (Cenomanium) streiften, entfernten sie dabei möglicherweise die Blüten einer jetzt entdeckten Baumart: Tropidogyne pentaptera. Forscher der Oregon State University’s College of Science haben sieben einzigartige in Bernstein erhaltene Blüten dieses Baumes beschrieben, klassifiziert und ihre Ergebnisse in der neuen Ausgabe der Palaeodiversity veröffentlicht.

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Amateursammler entdecken den ersten und ältesten fossilen Tauchvogel Japans

Zwei Brüder aus einer kleinen Stadt in Hokkaido, Japan, machten die Entdeckung ihres Lebens – der erste und älteste fossile Tauchvogel, der jemals in ihrem Land identifiziert wurde. Als neue Art identifiziert, hat er den Namen Chupkaornis keraorum bekommen. Die wissenschaftliche Arbeit, die unter dem Titel „Die älteste asiatische Hesperornithiform Japans aus der Oberkreide und die phylogenetische Neubewertung der Hesperornithiformes“ erschienen ist, wurde nun im Journal of Systematic Palaeontology veröffentlicht.

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Erste geflügelte Säugetiere aus der Jurazeit entdeckt

Zwei 160 Millionen Jahre alte in China entdeckte Säugetierfossilien zeigen, dass sich die Vorläufer der Säugetiere im Jura evolutionär dahingehend entwickelt haben, dass sie gleiten und in Bäumen leben konnten. Mit langen Gliedmaßen, langen Hand- und Fußfingern und flügelartigen Membranen, mit denen sie von Baum zu Baum gleiten konnten, sind Maiopatagium furculiferum und Vilevolodon diplomylos die ältesten bekannten Gleiter in der langen Geschichte der frühen Säugetiere.

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Getarnte Panzer in der Kreidezeit

Ein kanadisch-britisch-amerikanisches Forscherteam hat der Öffentlichkeit nun einen neuentdeckten gepanzerten Dinosaurier aus der Gruppe der Ankylosauria vorgestellt. Borealopelta markmitchelli brilliert mit einer außergewöhnlich guten Erhaltung, die bei Ankylosauriern in dieser Form selten vorkommt. Nicht nur, dass die allgemeine Körperform bei dieser Art sehr gut rekonstruiert werden kann – auch die Hauttextur ist belegt und sogar Hinweise auf die einstige Färbung.

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Kreide-Schnecken verbergen sich in Madrids Denkmälern

Die Brunnen, die neben dem Museo del Prado stehen, wurden mit einem Sedimentgestein voller Gastropodenschalen aus der Zeit der Dinosaurier gebaut. Diese Fossilien haben nun den Hinweis auf den Ursprung des Steines aufgedeckt: vergessene Steinbrüche in Redueña, in der Provinz Madrid, aus denen auch das Baumaterial für den Brunnen von Apollo und der Palacio de las Cortes kam. Nun haben Forscher des Instituts für Geowissenschaften (IGEO, ein Gemeinschaftszentrum von CSIC-UCM) die alten Steinbrüche entdeckt, in denen das Gestein entnommen wurde, um diese Brunnen und andere Denkmäler in Madrid zu bauen. Die Studie wurde in der Zeitschrift AIMS Geosciences veröffentlicht.

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