Algen haben Gene fürs Landleben

Wie Pflanzen das Land eroberten, zeigt sich in ihren Genen: Die Erbanlagen von Armleuchteralgen enthalten zahlreiche evolutionäre Neuerungen, die es ihren Vorläufern ermöglichten, sich auf dem Trockenen breit zu machen. Das hat ein internationales Konsortium herausgefunden (Julius-Maximilians-Universität (JMU), Philipps-Universität Marburg) indem es den Genbestand von „Brauns Armleuchteralge“ mit dem von Landpflanzen verglich.

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Evolution und Klimaänderungen in Südost-Afrika

Für die menschliche Evolution spielt Afrika eine herausragende Rolle, hier vermuten Forschende die Wiege des Menschen. Mitte des 20. Jahrhunderts fanden Anthropologen in Südafrika Fossilien des so genannten Paranthropus robustus, der zu einer evolutionären Seitenlinie des Homo sapiens gehört. Gelebt hat der Paranthropus robustus vor etwa zwei Millionen Jahren und ist dann ausgestorben. Ein internationales Team aus den Fachrichtungen Anthroplogie und Geowissenschaften unter der Leitung von Dr. Thibaut Caley von der Universität Bordeaux hat nun mögliche Gründe in einer Studie näher beleuchtet. Dafür haben die Forschenden, zu denen auch Dr. Lydie Dupont und Dr. Enno Schefuß vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen gehören, verschiedene Indikatoren kombiniert und die klimatischen Bedingungen in Südost-Afrika zu dieser Zeit rekonstruiert.

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Wissenschaftler entdecken uralte Meereseidechsen, die mit intaktem Weichgewebe entdeckt wurden

Die Paläontologen der Universität von Alberta haben an einem vielversprechenden neuen Standort in Pugila, Italien, ein neues Meeresechsen-Exemplar mit intakten Muskeln und Haut gefunden.Das 70 bis 75 Millionen Jahre alte Fossil ist ein Dolichosaurus, eine Meereseidechse, die mit Schlangen und Mosasauriern verwandt ist. Sein Name ist Primitivus manduriensis, benannt nach der lokalen Sorte Manduria der Rotweintraube primitivo.

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Zwei neue Fossilien der Ediacara-Periode entdeckt

Die ersten komplexen Lebewesen der Erde waren ein bunter, experimentierfreudiger Haufen, der vor 580 und 540 Millionen Jahren in seichten Ozeanen lebten. Zu den ikonischen Dickinsonia, großen flachen Tieren mit einem deckenartigen Aussehen, gesellten sich röhrenartige Organismen, wedelartige, die mehr wie Pflanzen aussahen, und mehrere Dutzend andere bereits von Wissenschaftlern beschriebene Formen.
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Jurassic Park – die realen Vorbilder #1: Compsognathus

Exakt 25 Jahre ist es her als der erste “Jurassic Park” das erste Mal über die große Leinwand lief. Mit “Jurassic World: Fallen Kingdom” startete der nunmehr fünfte Teil des erfolgreichen Dinosaurier-Franchises in den Kinos. Die Reihe steht für eine in den 90ern eintretende “Dinomanie” und auch zahlreiche Paläontologen der Generation Jurassic Park geben an, dass die Filme einen entscheidenen Einfluss auf ihre spätere Berufswahl hatten. Gleichzeitig beeinflusst die Darstellung der Dinosaurier und anderer ausgestorbener Tiere in den Jurassic Park Filmen auch klar das Bild, das die Öffentlichkeit von den gezeigten Arten hat. Sowohl im Guten, als auch im Schlechten. Wir wollen uns deshalb in dieser neuen Artikelreihe mit den realen Vorbildern der Jurassic Park Tiere beschäftigen. Wie sahen sie aus? Wie haben sie gelebt? Und was davon ist das tatsächlich in den Filmen zu sehen?

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Ausgestorbene Meeressaurier waren warmblütig

Die so genannten Plesiosaurier – bis zu 15 Meter lange Meeressaurier – waren vermutlich warmblütig. In diese Richtung deutet zumindest eine aktuelle Studie der Universität Bonn. Möglicherweise hatten sie sogar ähnlich hohe Stoffwechselraten wie heutige Vögel. Als sie vor 65 Millionen Jahren zusammen mit den Dinosauriern ausstarben, nahmen sie diese Eigenschaft mit ins Grab: Heutige Reptilien sind alle wechselwarm.

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Neue Raubsaurierspuren im Dinopark Münchehagen entdeckt

Seit Beginn 2017 untersucht ein ehrenamtliches Team von jungen Geowissenschaftlern, sowie Hobby-Paläontologen in Zusammenarbeit mit dem Präparationsteam des Dinosaurierpark Münchehagen die Fläche des nationalen Geotops innerhalb des Dinopark-Geländes. Schon in der Vergangenheit hat das Team bei ähnlichen Untersuchungen zahlreiche Dinosaurierspuren, sowie vereinzelte Knochenfunde von Krokodilen, Schildkröten und Haien aus der unteren Kreide gemacht. Der jüngste Fund ist jedoch eine echte Besonderheit.

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Ein neuer Riesenichthyosaurier aus der Obertrias von England

Einige triassische Ichthyosaurier erreichten beeindruckende Körpermaße. Ein neuer Unterkieferknochen aus Südengland könnte, mit einer geschätzten Gesamtlänge des Tieres zwischen 22 und 26m, vom neuen Spitzenreiter stammen. Die Existenz derart großer Ichthyosaurier in der Obertrias der Britischen Inseln stellt auch die Identifikation einiger zuvor Dinosauriern zugeschriebenen Knochenfragmente in Frage.

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Massensterben baumlebender Vögel am Ende der Kreidezeit

Die verbreitete Vorstellung von Vögeln sieht sie wohl im Geäst sitzend oder nistend–nicht zu Unrecht, denn die meisten rezenten Vögel sind tatsächlich an eine arboreale, also baumlebende Lebensweise angepasst. Das war jedoch nicht immer so; wie eine neue Studie von Field und Kollegen zeigt, waren die Vorfahren der modernen Vögel wohl Bodenbewohner, was sogar ein Schlüsselfaktor für ihr Überleben während des Massenaussterbens vor 66 Millionen Jahren gewesen sein dürfte.

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